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Wahlcomputer (Archivfoto)

Belgiens Krisenzentrum warnt vor den Wahlen vor Desinformation im Internet: "Die Wahlen sind sicher!"

Die belgischen Bundesbehörden werden alles daransetzen, dass die Wahlen am 9. Juni sicher verlaufen werden. Das Bundesinnenministerium reagiert damit auf Fakenews und auf Desinformation im Internet. In den sozialen Medien kursieren hunderte Falschmeldungen, nach denen die Europawahlen an diesem Tag nicht ehrlich sein werden. Das belgische Krisenzentrum warnte bereits vor dieser Art der Desinformation. 

Andreas Kockartz
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In hunderten Berichte in den sozialen Medien ist die Rede davon, dass die Europawahlen am 9. Juni nicht ehrlich verlaufen und manipuliert würden. Es würden z.B. gefälschte Wahlzettel zum Einsatz kommen, heißt es da. In den sozialen Netzwerken werden auch schon die belgischen Parlamentswahlen angezweifelt.

Zum einen wird in Belgien nicht nur auf Papier gewählt, sondern auch elektronisch und zum anderen seien die Wahlen sicher, so das Krisenzentrum und das Innenministerium in Brüssel.

Dies sagte auch Koen Schuyten von belgischen Innenministerium gegenüber VRT NWS am Donnerstag: „Es gibt strenge Kontrollen. Die Wahlcomputer können nicht gehackt werden. Diese Computer werden zuerst getestet, sie sind niemals mit dem Internet verbunden, sie verfügen nicht über eine Festplatte und werden mithilfe von 2 verschiedenen USB-Sticks gestartet. Es ist unmöglich, darin einen Virus zu installieren.“

Über die Sicherheit und die Korrektheit der Wahlen vom 9. Juni, bei denen in Belgien auch das Bundesparlament und die Regionalparlamente neu gewählt werden, wachen auch das nationale Krisenzentrum und das staatliche Zentrum für Cybersicherheit. Besonderer Aufmerksamkeit wird hier auch möglicher Einmischung, Verunsicherung und Desinformation durch China und Russland gewidmet. 

Wahlcomputer in einem Wahlbüro

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