Premierminister Alexander De Croo (Open VLD) reist am Freitag nach Washington, um dort US-Präsident Joe Biden zu treffen. Der Besuch erfolgt im Rahmen des belgischen EU-Vorsitzes. Bei den Gesprächen wird es in erster Linie um die Kriege in der Ukraine und im Gazastreifen gehen. Dies wird das erste Mal seit 2006 sein, dass ein belgischer Regierungschef im Weißen Haus empfangen wird.
Premier De Croo reist in die USA, um am Freitag Präsident Biden zu treffen
Auf der Tagesordnung des Treffens zwischen Premier De Croo und Präsident Biden stehen u.a. mehr militärische, politische und finanzielle Unterstützung für die Ukraine und die Situation im Nahen Osten. Im Rahmen des belgischen EU-Vorsitzes wird De Croo auch die Handelsbeziehungen zwischen der Europäischen Union und den USA ansprechen.
„Die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Belgien sind wichtiger denn je und unser Land ist ein Brückenkopf zur EU. Die Begegnung mit dem amerikanischen Präsidenten bestätigt den Status von Belgien als wertgeschätzter strategischer Partner der USA. So haben wir in den vergangenen Jahren eng zusammengearbeitet, um die Ukraine zu stützen und um Russland zu sanktionieren“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung.
Daneben biete dieser Besuch in Washington auch die Möglichkeit, die Belange der europäischen Industrie und der belgischen Unternehmen zu verteidigen: „Die Vereinigten Staaten sind das größte Exportziel für Belgien außerhalb der EU und Belgien ist die drittwichtigste Exportbestimmung für die USA innerhalb der EU.“
