Belgiens (Noch)Premierminister Alexander De Croo (Open VLD, Foto) hält es weiterhin für nicht logisch, dass eine Partei, die bei den Parlamentswahlen in Belgien am 9. Juni weniger als 10 % der Stimmen bekommt, den Regierungschef stellt. Dies sagte der flämische Liberale am Sonntag bei einer Wahlsendung beim privaten TV-Sender Play4.
Wahlen’24: Premier De Croo hält es für "nicht logisch, dass eine Partei mit 8 % den Regierungschef stellt"
Damit wiederholte De Croo eine Aussage, die er schon beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk VRT machte. Bei Play4 wiederholte der flämische Liberale, dass er nach den Wahlen bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen dafür plädiere, dass die politischen „Schwergewichte“ am Tisch sitzen müssten.
Auf die Frage, ob eine Partei, die bei den Parlamentswahlen 8 % der Stimmen bekommt, ein „Schwergewicht“ sei. Seine Partei, die flämischen Liberalen Open VLD, stehen in den Umfragen knapp 2 Wochen vor dem Urnengang, bei rund 8 %...
„8 % ist nichts, wovon man behaupten kann: Jetzt werde ich das Sagen haben“, so De Croo dazu. Und auf die Frage, ob er noch ein Kandidat für das Amt des Premierministers sei, wenn seine Partei bei den Wahlen unter 10 % komme, antworte er: „Das finde ich nicht logisch und nicht wahrscheinlich. Wenn man weniger als 10 % holt, dann muss man sagen: Andere kommen stärker raus und dann ist es an ihnen…“
