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Präsident Selenskyj und Premier De Croo in Brüssel

Selenskyj in Brüssel: Belgien liefert F-16-Kampfbomber und leistet weitere 977 Mio. € an Militärhilfe für die Ukraine

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist an diesem Dienstag zu einem Arbeitsbesuch in Brüssel eingetroffen. Dabei wurde ein gemeinsames belgisch-ukrainisches Sicherheitsabkommen unterzeichnet. Dieses Abkommen umfasst die Lieferung von 30 F-16-Kampfbombern bis 2028 und weitere 977 Mio. €  Militärhilfe für die Ukraine. Belgien verspricht schon jetzt, die Ukraine in den kommenden 10 Jahren weiter zu unterstützen. Nach dem Termin mit der belgischen Regierungsspitze traf Selenskyj auch König Philippe zu einem Gespräch. 

Andreas Kockartz
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Bundesaußenministerin Hadja Lahbib (MR) sagte schon am frühen Dienstagmorgen, dass Belgien der Ukraine bis 2028 30 F-16er liefern werde, wovon die ersten Maschinen schon Ende des Jahres geliefert werden sollen. Ein exaktes Datum wurde aber noch nicht genannt. Laut Bundesverteidigungsministerin Ludivine Dedonder (PS) werden die F-16er ab dann geliefert, wenn die belgische Luftwaffe die ersten neuen F-35-Kampfflugzeuge erhalten wird.

(Lesen Sie bitte unter dem Video von Premier De Croo weiter) 

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Belgien liefert dieses Jahr über 1 Mia. € militärische Unterstützung an die Ukraine. Dieses Land verdient die richtigen Mittel, um seine Bevölkerung gegen diese ungesetzliche Aggression zu schützen“

Premierminister Alexander De Croo

Entsprechende Sicherheitsabkommen unterzeichnete die Ukraine schon mit einigen anderen europäischen Ländern. Diese Länder, jetzt auch Belgien, bieten der Ukraine so lange Sicherheitsgarantien, wie das Land noch nicht der Nato beigetreten ist. Der Fokus aus Belgien liegt bei Luftabwehr, Artillerie, gepanzerten Fahrzeugen und F-16er.

In dem Abkommen stehe, so Premier De Croo, dass die aus Belgien stammenden F-16-Kampfbomber durch die Ukraine über ukrainischem Boden genutzt werden dürfen, um Flugzeuge der russischen Luftwaffe abzuschießen. Ausgeschlossen, dass dies auch über russischem Territorium passieren kann, wird aber nicht, wenn es darum geht, russische Maschinen in Grenznähe am Überfliegen der Ukraine zu hindern. 

(Lesen Sie bitte unter dem Video weiter)

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Selenskyj: Bidens Anwesenheit beim Friedensgipfel in der Schweiz ist nötig, um aus diesem einen Erfolg zu machen“

Der ukrainische Präsident findet, dass US-Präsident Joe Biden Mitte Juni zum geplanten Friedensgipfel in die Schweiz kommen müsse, damit dieser zu einem Erfolg wird. Käme Biden nicht, würde dies zum Vorteil von Russlands Präsident Wladimir Putin reichen. Der Gipfel findet am 15. und 16. Juni statt, ohne russisches Beisein.

Selenskyj beschuldigte Putin in Brüssel einmal mehr, diesen Gipfel scheitern zu lassen: „Putin hat viel Angst vor diesem Gipfel.“ 

Anschließend an die gemeinsame Pressekonferenz Selenskyjs und De Croos traf der ukrainische Präsident auch Belgiens König Philippe.         

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