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Inland
Wirtschaft

Für VDL ist der Weg frei, den flämischen Busbauer Van Hool zu übernehmen

Der niederländische Fahrzeughersteller VDL darf den Bereich der Autobusproduktion des in Konkurs gegangenen flämischen Busbauers Van Hool übernehmen. Die EU-Wettbewerbsbehörden haben dazu grünes Licht erteilt, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga am Wochenende meldete.

Andreas Kockartz
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Laut Belga soll die Übernahme im Laufe dieser Woche abgeschlossen werden können, da die europäischen Wettbewerbsbehörden die entsprechenden Genehmigungen erteilt habe.

Dies bestätigte auch Van Hool-Kurator Jeroen Pinoy: „Das ist zumindest unser Ziel. Jetzt müssen noch einige Punkte und Kommas gesetzt werden, was natürlich juristisch nicht unwichtig ist.“

VDL übernimmt die gesamte Bussparte von Van Hool, also sowohl die Produktion von Reisebussen, als auch die von Linienbussen für den ÖPNV. VLD plant die Übernahme von 300 bis 600 Van Hool-Mitarbeitern.

Und die Nutzfahrzeugsparte?

Der südafrikanische Nutzfahrzeughersteller und Trailer-Produzent GRW, der zur deutschen Schmitz Cargobull-Gruppe gehört, hat derweil die Nutzfahrzeugsparte von Van Hool übernommen, bei der Trainer, Tanksattel und Tankcontainer hergestellt werden.

Hier sind bereits rund 100 Mitarbeiter wieder an der Arbeit. Das Unternehmen will maximal 350 Jobs am Van Hool-Standort Koningshooikt in Lier (Prov. Antwerpen) erhalten.

Die Verhandlungen würden konstruktiv verlaufen, doch auch hier würden noch einige Punkte genauer besprochen, wie aus Gewerkschaftskreisen verlautete. GRW möchte offenbar einige Arbeitsbestimmungen ändern, wie z.B. die Zahl der Urlaubstage. 

Das Van Hool-Betriebsgelände in Koningshooikt

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