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Die Studentenwollen weiterhin die Eingangshalle des Rektorats so lange besetzen, bis der Rektor sich mit ihnen auseinandersetzt.

Studentengruppe besetzt jetzt auch das Rektorat der KU Leuven: "Universität nicht transparent genug"

In Leuven hat eine Gruppe von Studierenden jetzt auch die Eingangshalle des Rektorats der KU Leuven besetzt. Sie wollen, dass die Universität ihre Zusammenarbeit mit Universitäten in Israel transparenter gestaltet und beendet. Außerdem verlangen sie ein Gespräch mit Rektor Luc Sels führen.

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Seit 12 Tagen hält eine Gruppe von Studierenden der KU Leuven eine  Sit-in-Aktion vor dem Gebäude der juristischen Fakultät ab. Sie verurteilen die israelische Gewalt in Gaza und fordern, dass die Universität nicht mehr mit Institutionen und Universitäten in Israel zusammenarbeitet. Nun sind einige dieser Studierenden in die Eingangshalle des Rektorats umgezogen.

Damit wollen die Sutdenten deutlich machen, dass die KU Leuven ihrer Meinung nach immer noch nicht transparent genug ist. "Wir haben festgestellt, dass es immer noch laufende Kooperationen mit Universitäten und Institutionen in Israel gibt, über die sie uns noch nichts gesagt haben und die nicht auf ihrem Portal aufgeführt sind. Darunter sind auch Kooperationen, aus denen die VUB und UGent aussteigen. Die KU Leuven sollte das Gleiche tun", erklärte Samier Khaled, einer der Aktivisten.

"Wir würden auch gerne mit Rektor Sels ins Gespräch kommen", bekräftigt er. "Es ist Zeit zu verhandeln. Wir haben ihn bereits mehrmals eingeladen, zu uns in das Gebäude der juristischen Fakultät zu kommen. Jetzt werden wir weiter hier im Rektorat warten. Wenn es sein muss, werde ich zusätzliche Zelte besorgen. Wir werden so lange weitermachen, bis sie uns rausschmeißen", so Samier weiter.

Nach Ansicht der Studentengruppe ist die KU Leuven nicht transparent genug in Bezug auf ihre Zusammenarbeit mit Universitäten in Israel.

Universität "bedauert Mangel an respektvollem Dialog"

In einer Reaktion bedauerte die Universität den "Mangel an respektvollem Dialog". "Der Versuch, das Rektorat zu besetzen, macht einen solchen Dialog nur noch schwieriger und erschwert es den Kollegen, ihre beruflichen Aktivitäten in einem sicheren Umfeld fortzusetzen.

Die Universität sagt, sie sei weiterhin offen für eine ruhige Debatte. "Wir wollen uns weiterhin mit den Aktivisten auseinandersetzen, vorausgesetzt, dass dies auf eine respektvolle und sichere Weise für alle geschehen kann."

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