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Flanderns Bevölkerung wird bis 2033 um 5 % wachsen

Statistik: Flandern wird 2033 rund 7,11 Millionen Einwohner zählen und die Vergreisung wird deutlich zunehmen

Die Bevölkerung des belgischen Bundeslandes Flandern wird in den kommenden 10 Jahren um 5 % wachsen und bis zum Jahr 2033 gut 7,11 Millionen Einwohner zählen. Dies ist aus der alle drei Jahre veröffentlichten demografischen Prognose des flämischen Landesstatistikamtes ersichtlich. Dabei wird die Bevölkerung im durchschnitt immer älter, vor allem im Bereich der Über-67-Jährigen. 

Andreas Kockartz Belga
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Die flämische Bevölkerung mag zwar in den kommenden 10 Jahren etwas langsamer wachsen, als im Zeitraum 2013-2023, als es um eine Zunahme von 6 % ging, doch sie wird statistisch gesehen um 5 % wachsen. 2033 wird die Altersgruppe der Über-67-Jährigen mit 22 % (fast 1,55 Millionen Menschen) die größte Bevölkerungsgruppe darstellen. Das Wachstum der Unter-18-Jährigen hingegen stagniert.

Die Gruppe dazwischen, also die der 19 bis 66-Jährigen wird nur um rund 1 % zunehmen. „Die Vergreisung setzt sich weiter durch“, heißt es dazu bei „Statistiek Vlaanderen“, dem flämischen Statistikamt. „In so gut wie allen Gemeinden in Flandern wird man ein Anwachsen der Zahl der Menschen erkennen, die älter als 67 Jahre sind,“ so die Behörde weiter.

Wo zeigen sich die Veränderungen am deutlichsten?

Am stärksten betroffen werden wohl die Gemeinden im Norden der Provinz Limburg und in den Antwerpener Kempen sein, so die statistische Erwartung. In den meisten der insgesamt 300 flämischen Städte und Gemeinden wird zwischen jetzt und 2033 eine deutliche Bevölkerungszunahme erwartet.

Der Schwerpunkt der Bevölkerungszunahme soll in den Provinzen Antwerpen und Flämisch-Brabant liegen. Für 37 Kommunen, vor allem solche in Limburg und Westflandern, wird von einem Bevölkerungsrückgang ausgegangen. Den deutlichsten Zuwachs soll Vilvoorde in Flämisch-Brabant unweit von Brüssel mit einem Einwohner-Plus von 14 % erleben. Den deutlichsten Bevölkerungsrückgang erwarten die Modelle der Statistiker in der Ortschaft Horebeke in Ostflandern mit 13 % weniger Einwohnern im Jahr 2033. 

Veränderung in der Zusammenstellung der Haushalte

Bis zum Jahr 2033 sollen in Flandern bis zu 8 % Einzelhaushalte hinzukommen, deren Zahl sich dann auf 1,05 Millionen Alleinlebende belaufen wird. Die Zahl der Zweipersonenhaushalte, wird um 3% (3,3 Millionen Bürger) leicht ansteigen. Hier steigt die Zahl einmal mehr bei den Über-67-Jährigen.

Das bedeutet, dass es im Jahr 2033 hier mehr Partnerhaushalte bei den Über-67-Jährigen geben wird, als in der Gruppe der 19 bis 39-Jährigen, so die Statistik. Auch die Gesamtzahl der flämischen Haushalte steigt um 5 %. Durch die zunehmende Zahl der Einpersonenhaushalte sinkt die Größe der Haushalte von 2,29 Personen in den nächsten 10 Jahren auf 2,27 Personen. 

Berechnungsgrundlage

„Statistiek Vlaanderen“ basiert seine demografischen Prognosen auf die jüngsten Entwicklungen bei Geburten, Sternefällen, interner und internationaler Migration sowie Haushaltsgründungen bzw. -auflösungen. Aufgrund des „atypischen“ Impakts der Coronapandemie griff die Behörde auf demografische Entwicklungen aus der Zeit davor zurück.  

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