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Neue mobile Scan-Fahrzeuge des belgischen Zolls

Der belgische Zoll setzt 3 neue mobile Scanner gegen den Drogenschmuggel ein

Die belgischen Zollbehörden haben 3 neue mobile Scanner in Betrieb genommen, mit denen z.B. in den Häfen Container und Lastwagen auf geschmuggelte Drogen kontrolliert werden können. Bis Ende des Jahres sollen insgesamt 9 solche Scanner dazu eingesetzt werden, sogenannte „Risikocontainer“ zu durchleuchten. Kristian Vanderwaeren, der Geschäftsführer der belgischen Zollbehörden sprach von „schweren Geschützen“ im Kampf gegen den Drogenschmuggel.

Andreas Kockartz
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Bis vor kurzem mussten Container, die auf Drogen gescannt werden sollten, von allen Terminals zum Grenzposten im Hafen von Antwerpen zur Überprüfung gebracht werden. Wirklich ideal war das nicht unbedingt. Doch seit dieser Woche ist das anders. Ab sofort kann der Zoll mit seinen neuen mobilen Anlagen ganz nah an die Abladestelle von Containern in den Terminals und den Docks fahren. „Wir kommen so nahe wie möglich an den Ort, wo die Container abgeladen werden“, so der Zollchef.

„Das bietet und die Möglichkeit, um Drogen schneller identifizieren zu können und es nimmt den Kriminellen die Möglichkeit, ihre Drogen aus den Containern zu holen“, so Kristian Vanderwaeren weiter.

Mit diesen mobilen Scannern und mithilfe von Künstlicher Intelligenz können die Zöllner Drogen in den Containern schneller erkennen. Aktuell arbeitet eine 10köpfige Gruppe von Mitarbeitern an der Optimierung der entsprechenden Algorithmen, die vorausberechnen sollen, in welchen Containern Drogen ins Land geschmuggelt werden könnten.  

Kostenpunkt? 100 Mio. €

Die neuen mobilen Scanner haben rund 100 Mio. € gekostet. 75 Mio. € kommen vom belgischen Staat und den Rest trägt die Europäische Union als Zuschuss für die Investition bei, so der Zollchef: „Wenn wir gut mit allen Terminals zusammenarbeiten, können wir die Mengen der geschmuggelten Drogen nach unten bringen. Wir werden diese Scanner im ganzen Land einsetzen, auch in den kleineren Häfen und an den Flughäfen.“

Letztes Jahr führte der Zoll im Hafen von Antwerpen rund 36.000 Scans durch und dieses Jahr sind es schon 50.000. In Zukunft sollen jährlich bis zu 350.000 Scans durchgeführt werden. 

"Ganz na ran an die Orte, wo die Container abgeladen werden"

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