Das Brussels Renaissance Festival bringt die belgische Hauptstadt Brüssel vom 2. Juni bis zum 5. Juli wieder zurück in das 16. Jahrhundert. Am Wochenende des 3. bis 5. Julis wird das Festival mit dem Ommegang auf dem Großen Markt abgeschlossen. Vorher werden Führungen, Ausstellungen, Themenwanderungen und eine Schatzsuche organisiert.
Startschuss für das Brussels Renaissance Festival ist ein Familientag am Coudenberg-Palast, wo vor allem Kinder die Atmosphäre des 16. Jahrhunderts spüren sollen. Dazu gehören auch eine unterirdische Schatzsuche und ein Stadtspiel im Royalen Viertel von Brüssel.
Auch das Hallepoort-Museum ist Teil des Festivals. Von hier aus werden Führungen und Stadtwanderungen rund um die alten Stadtmauern (die heute fast gänzlich verschwunden sind) veranstaltet. Und in der Brüsseler Kathedrale St. Michael und St. Gudula bieten Fachleute täglich Führungen an.
Im Stadtzentrum und in Anderlecht
Auch das Broodhuis, eines der Gildenhäuser am Großen Ma rkt von Brüssel, ist an diesen Tagen geöffnet. Hier werden am 8. Juni Musikanten in originalen Kleidern von damals aufspielen. Daneben werden Führungen durch das Volksviertel Marollen auf den Spuren von Pieter Bruegel angeboten.
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Im Erasmushaus und im Beginenhof im Stadtteil Anderlecht finden im Rahmen des Brussels Renaissance Festivals Ausstellungen zur Architektur und zur Kunst des 16. Jahrhunderts in und um Brüssel statt und zwischen dem 16. und dem 20. Juni organisiert die Musikakademie von Anderlecht eine Konzertreihe mit Musik aus dem 16. Jahrhundert.
Finale beim Ommegang
Am Wochenende des 3. bis 5. Julis wird das Festival mit dem Ommegang auf dem Großen Markt abgeschlossen. Dieses farbenfrohe Spektakel erzählt die Geschichte der Ankunft des Sohnes von Kaiser Karel V. in Brüssel im Jahr 1579. Ein Festzug mit Musik und hunderten in entsprechenden Gewändern verkleideten Teilnehmern begibt sich zum Großen Markt, wo ein Schauspiel unter freiem Himmel die Ereignisse von damals erzählt.
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Am „Ommegang“ nehmen auch dieses Jahr rund 1.400 Teilnehmer teil. Darunter sind auch etwa 180 Vertreter der Aristokratie und fast 50 folkloristische Vereinigungen aus ganz Belgien. Pferdegruppen, Musikkapellen und Fanfaren sowie in unserem Land traditionsreiche Riesenfiguren runden das Ereignis ab. Seit 1930 erinnert die Stadt Brüssel an die große Ehre, die Kaiser Karl und dessen Sohn Philipp II. den Brüsselern im Jahr 1549 mit ihrem Besuch erwiesen.
Im Rahmen des Ommegangs wird im Königlichen Park zudem ein Renaissance-Dorf aufgebaut und es wird einmal mehr ein Armbrustschützen-Wettbewerb stattfinden.
