Im Zeitraum 28. Mai bis 3. Juni zeigt die Brüsseler Kunstinitiative Artcrush gemeinsam mit der Werbeagentur Clear Channel 7 Werke von 7 Künstlerinnen und Künstlern auf 1.000 Billboards an Haltestellen oder Stationen im öffentlichen Nahverkehr in der belgischen Hauptstadt. Diese Kunstwerke, es wird jeden Tag ein anderes projiziert, sind mit QR-Codes versehen, die dazu einladen, diese quasi zu sammeln.
Die Projektgruppe von Artcrush, die diese Ausstellung zusammenstellte, suchte Kunstschaffende aus den Bereichen, die sich für digitale Displays eignen: Digitale Kunst, Fotografie, Video, animierte Bilder uvm.
Partner dabei ist die US-Werbe- und Eventagentur Clear Channel, die die Billboards und die Displays an den Haltestellen der Brüsseler Nahverkehrsgesellschaft MIVB/STIB betreibt. Clear Channel hatte dazu bereits mit #PlatformForArt eine Initiative ergriffen.
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Das Projekt möchte das Kunsterlebnis revolutionieren, in dem es dem Publikum ermöglicht, Kunstwerke auf digitalem Wege zu sammeln. Betrachter, die den QR-Code eines Werks scannen, werden zu Artcrush weitergeleitet und können die Arbeit ihrer digitalen Sammlung hinzufügen.
Jeden Tag wird ein anderes Kunstwerk eines Brüsselers auf den Displays gezeigt und die Initiatoren sind der Ansicht, dass Kunst (zumindest in Brüssel) noch nie so zugänglich gewesen ist: Ein einfacher Klick ist alles, was man brauche, um Kunstsammler zu werden.
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Artcrush sorgt damit dafür, dass sich Brüsseler Kunstschaffende einen breiten Publikum präsentieren können. Gleichzeitig ist diese digitale Ausstellung für Artcrush auch eine Möglichkeit, die Eröffnung einer eigenen Galerie in den Fokus zu rücken.
Seit Dienstag, den 8. Mai, kann man Kunst physisch in dieser Galerie sehen, die in der Brüsseler Gemeinde Elsene unweit des Flagey-Platzes und des dortigen Kulturzentrums (Elsenesteenweg 300, 1050 Elsene, artcrush.com ) zu erleben.
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Wer ist Artcrush?
Artcrush hat sich zum Ziel gesetzt, Kunst interaktiv zwischen Stadtbewohnern und digitalen Werberäumen vorzustellen. Diese Werberäume, im Brüsseler Fall Bus- und Tramhäuschen oder Metrostationen, werden so zu digitalen Kunstgalerien im öffentlichen Raum umfunktioniert.
Bisher haben sich Artcrush rund 22.000 Kunstschaffende und Kunstliebhaber angeschossen und die Initiative gewinnt auch über die sozialen Medien (vor allem X und Instagramm) immer mehr Sichtbarkeit. International hatte Artcrush vor einiger Zeit eine „World Tour“ mit 50 Digitalkünstlern in Metropolen in 10 Ländern organisiert.
