In den meisten Fällen beträgt der Unterschied zwischen dem Einkommen aus einem Job und dem Arbeitslosengeld mehr als 500 Euro. Das geht aus einer Studie der Universität Antwerpen hervor, die Het Nieuwsblad und Gazet van Antwerpen vorliegt. Diese Kluft zwischen Arbeiten und Nicht-Arbeiten ist eines der großen Wahlthemen.
Arbeiten lohnt sich: durchschnittlich 500 Euro mehr pro Monat, als wenn man arbeitslos ist
Die Parteien N-VA, Open VLD und Vooruit fordern seit langem und vor allem auch in dieser Wahlperiode, dass der Einkommensunterschied zwischen Arbeiten und Nicht-Arbeiten immer größer als 500 Euro sein muss. Aus der Studie lässt sich nun ableiten, dass dies eigentlich schon meist der Fall ist.
Ive Marx, Professor Sozialökonomische Politik, und Forscher des Zentrums für Sozialpolitik stellen fest, dass es immer lohnt, arbeiten zu gehen. Sie betonen aber auch, dass Arbeitslose, die Halbzeit oder weniger arbeiten, etwas weniger verdienen, wenn sie wieder eine Arbeit aufnehmen. Dies gilt auch für Arbeitnehmer, die Kinder haben, weil die Sozialleistungen höher liegen für Arbeitslose mit Kindern. Außerdem verfügen Erwerbslose über Vorteile, wie ein Sozialtarif für Strom oder günstiges Busfahren.
