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Flandern: Was tun gegen Schulabbrecher? Zu viele Schulkinder verlassen die Sekundarschule ohne Abschluss

Es muss ein spezifischer Weg gefunden werden, um Schülerinnen und Schülern ab einem Alter von 15 Jahren zu helfen, die Schulmüde sind. Dazu ruft der flämische Unterrichtsrat (VLOR) auch im Hinblick auf die am 9. Juni anstehenden Regionalwahlen auf. Im belgischen Bundesland Flandern verlässt jedes 7. Schulkind den Sekundarunterricht ohne Abschluss.

Andreas Kockartz
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Der flämische Schulrat empfiehlt, Jugendlichen ab einem Alter von 15 Jahren, wenn diese Schulmüde sind und die Schule abbrechen wollen, eine auf Maß geschneiderte Begleitung zu bieten. Diese Begleitung soll sowohl Allgemeinbildung, als auch Selbstvertrauen und Haltung vermitteln, wie VLOR-Generalsekretärin Len Van Heurck am Dienstag gegenüber VRT NWS erklärte:

„Es muss mehr Begleitung für Jugendliche ab 15 Jahren kommen, die die Sekundarschule ohne Abschluss und ohne Diplom zu verlassen drohen. Der flämische Unterrichtsrat will, dass für diese Schulkinder ein spezieller Weg, eine Art ‚Entwicklungstrajekt‘, eingeführt wird, damit sie ganztags und maßgeschneidert begleitet werden können“, so Heurck.

In diesem Trajekt sollen die Jugendlichen nicht nur Allgemeinbildung vermittelt werden, sondern sie sollen dabei auch an ihrem Selbstvertrauen und an ihrer Haltung arbeiten können: „Dabei kann man zum Beispiel an zeitig zur Schule kommen arbeiten oder an Zusammenarbeit mit anderen Betroffenen.“ Eine Förderung ihrer persönlichen Entwicklung drängt sich nach Ansicht von VLOR in diesem Zusammenhang regelrecht auf. 

Individuelle Begleitung soll helfen

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