Das Institut für tropische Medizin in Antwerpen und das staatliche belgische Gesundheitsinstitut Sciensano bitten die Bevölkerung auch dieses Jahr darum, nach der Tigermücke Ausschau zu halten. Jetzt, am Beginn der Mückensaison, möchte man eine Karte anlegen, um zu sehen, wo sich dieses Insekt möglicherweise ausbreitet.
Belgiens Gesundheitsbehörden bitten die Bevölkerung darum, Sichtungen von Tigermücken zu melden
Im vergangenen Jahr wurde die sogenannte „Asiatische Tigermücke“ an 25 Stellen registriert. Das war etwa das Doppelte der Sichtungen im Jahr davor. Nach Angaben des Tropeninstituts in Antwerpen kommen diese Insekten mit Reisenden ins Land und können sich quasi allen klimatischen Umständen anpassen.
Die Tigermücke ist kleiner als eine gewöhnliche Mücke und sie ist schwarz/weiß gestreift. Wer eine solche Mücke sieht, der kann ein Foto davon machen und mit Zeit- und Ortsangaben auf der Webseite www.MuggenSurveillance.be downloaden.
Die Behörden lancierten unter „Memo+“ auch eine entsprechende App. Leider sind diese Angebote nur in Niederländisch und in Französisch abzurufen und nicht in Deutsch, der dritten Landessprache in Belgien.
Ziel dieses Aufrufs ist u.a. eine Mückenkarte in Belgien zu erstellen, um die Ausbreitung dieser Stechmücke zu verzögern. Die Tigermücken sind in der Lage, mit ihren Stichen Krankheiten zu übertragen.
