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Auch Brussels Airlines lässt sich nicht auf die neue Umweltgenehmigung für den Nationalflughafen in Zaventem ein

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines, die zur Lufthansa-Gruppe gehört, geht formell gegen die neue Umweltgenehmigung der flämischen Landesregierung für den belgischen Nationalflughafen in Zaventem vor. Der Flughafen, der in der Nähe von Brüssel in der Provinz Flämisch-Brabant liegt, muss einige Bedingungen erfüllen. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Flanderns Landesumweltministerin Zuhal Demir (N-VA) hatte die neue Betriebs- und Umweltgenehmigung für den Brussels Airport bereits Ende März vorgelegt, doch gegen die Auflagen darin regt sich Widerstand. Für Anwohner und Umweltschützer gegen die Bedingungen nicht weit genug, doch für die Luftfahrt sind die Auflagen nicht hinnehmbar, weil zu streng.

Zu denen, die gegen diese Umweltgenehmigung vorgehen, gehört auch die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines. Hier hält man eine Obergrenze für 240.000 Flugbewegungen, die bis 2032 erreicht werden müssen, für nicht haltbar.

Die 100%ige Lufthansa-Tochter kündigte jetzt an, diesbezüglich Beschwerde beim belgischen Rat für Genehmigungsstreitigkeiten einzureichen. Bei Brussels Airlines heißt es u.a. dazu, dass man auf andere Mittel zurückgreifen könne, um Fluglärm und Schadstoffausstoß einzuschränken.

Bei der Europäischen Union liege eine gesetzliche Regelung vor, nach der eine Begrenzung von Flügen ein letztes Mittel gegen Lärmbelästigung und gegen den CO2-Austoß rund um einen Flughafen sei. Doch die flämische Landesregierung halte sich nicht an diese Vorgabe. 

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