In Brüssel haben am Sonntag mehrere Tausend Menschen für ein Ende der anhaltenden Gewalt in Gaza demonstriert. Die Demonstranten forderten einen sofortigen Waffenstillstand oder für eine Waffenruhe. Dies war bereits die 6. Demonstration gegen den Krieg in Palästina in der belgischen Hauptstadt seit dem 7. Oktober, also dem Tag, als die islamistische Terrorgruppe Hamas Israel angegriffen hat. Über die Zahl der Teilnehmer gingen die Angaben weit auseinander.
Tausende Menschen demonstrierten in Brüssel für ein Ende der Gewalt in Gaza
Auf dieser Demonstration waren wieder viele palästinensische Flaggen zu sehen und die Teilnehmer unterstrichen einmal mehr, dass international mehr gegen den Konflikt zwischen Israel und der Hamas in Gaza unternommen werden könne und müsse. Die Gewalt Israels in der Konfliktregion sei überproportioniert und stehe nicht im Verhältnis zu dem, was eigentlich erreicht werden soll, nämlich die Befreiung der Geiseln und die Bekämpfung der Hamas.
Viele Demonstranten forderten weitgehende Boykotts gegen Israel, z.B. auf wirtschaftlicher, kultureller oder sportlicher Ebene, um den Druck zu erhöhen, damit Verhandlungen Frieden bringen.
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Einige der Demonstranten hoffen, dass ein Frieden bzw. ein Ende des Konflikts vielleicht dazu führen könne, dass sich die Menschen in der Region, sowohl die Israelis, als auch die Palästinenser besser kennen lernen, damit man sich irgendwann mal auch besser verstehen könne.
Die Initiative für diese Demonstration ging einmal mehr von einer breitgefächerten Koalition aus gesellschaftlichen Organisationen verschiedenster Art aus, wie z.B. der Association belgo-palestinienne (ABP), dem Palästina-Kollektiv Beitna, den verschiedenen Dachverbänden der Nord-Süd-Organisation 11.11.11, der sozialistischen Gewerkschaft ABVV, der sozialistischen Krankenkasse Solidaris, der Gemeinschaft „Eine Andere Jüdische Stimme“, der Union der progressiven Juden in Belgien und weiteren Verbänden.

