David aus Mollem (Foto) bei Asse in der Provinz Flämisch-Brabant hat 2 Fahrräder aus dem Zweiten Weltkrieg restauriert. Der Fan von historischen Drahteseln hat auch schon alte britische Räder runderneuert. Die Geschichte mit den deutschen Militärfahrrädern begann in den Ardennen.
Ein Fahrradfan aus Flandern restaurierte zwei deutsche Fahrräder aus dem Zweiten Weltkrieg
Es handele sich hier um 2 Fahrräder, die früher während des Zweiten Weltkriegs bei Spähaufträgen genutzt wurden, so David gegenüber VRT NWS: „Ich bin zufällig in den Ardennen auf einen Fahrradrahmen gestoßen. Ich fand es cool, so etwas an die Wand zu hängen. Doch dann schaut man genauer hin und findet eine Seriennummer. Und das Bremssystem war gegenüber englischen Rädern seltsam. So habe ich mich weiter vertieft.“
„Ich behalte diese Räder einfach und gebe ihnen einen schönen Platz. Natürlich fahre ich auch damit. Am Sonntag fahre ich damit zum Bäcker. Damit fährt man besser, als mit einem neuen Fahrrad“, so der Fan von historischen Drahteseln.
Vorliebe für deutsche Fahrräder
Die Restaurierungen an sich haben viel Zeit in Anspruch genommen, wobei die Suche nach Teilen fast ein Jahr gedauert hatte: „Ich bin nur noch auf der Suche nach einer Werkzeugtasche, die dazu gehört. Die Teile habe ich in Deutschland, in den Niederlanden oder bei privaten Sammlern, die ich kennengelernt habe, gefunden. Wenn man sowas findet, ist das ein schönes Gefühl.“
Die alten deutschen Fahrräder zusammenzubauen gehe schnell, so David: „Ein deutsches Fahrrad ist stabil und kann im wahrsten Sinne des Wirtes nochmal 80 Jahre weiterfahren. Die verschleißen nicht, es sei denn, es bricht etwas ab. Ich habe auch ein altes britisches Fahrrad, wo ich derzeit mit beschäftigt bin. Doch am liebsten habe ich deutsche Räder, denn ich habe inzwischen einiges an Teilen gesammelt.“
