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Audrey Hepburn

Welche Rolle spielte Brüssel im Leben von Audrey Hepburn?

Dieses Jahr wäre die amerikanische Schauspielerin Audrey Hepburn 95 Jahre alt geworden. Sie gehörte in den 1950er- und 1960er-Jahren mit Filmen, wie „Breakfast at Tiffany’s“ oder „My Fair Lady“ zu den bekanntesten Stars in den Kinos. Sie bleibt schlicht und einfach eine Hollywood-Legende. Ihre Wurzeln aber lagen in Brüssel, wie die Nachrichtenplattform BRUZZ erzählt.

Andreas Kockartz
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Als Audrey Hepburn 1959 auf Promotour für einen Film in Belgien und in den Niederlanden unterwegs war, antwortete sie in einem Interview mit der BRT, so hieß unser Haus, der flämische Rundfunk VRT damals, auf die Frage: „Was ist Ihr Link mit Brüssel?“ schlicht und einfach: „Ich bin hier geboren.“ Audrey Hepburn ist tatsächlich am 4. Mai 1929 als Audrey Kathleen van Heemstra Hepburn-Ruston in Brüssel zur Welt gekommen. Adriaantje, wie sie von ihren Eltern gerufen wurde, wohnte zunächst mit ihrer Familie in der Keienveldstraat 48 in der Brüsseler Gemeinde Elsene.

Ihr Vater war Bankier und wohnte aus beruflichen Gründen seinerzeit in Brüssel und die Familie blieb in der belgischen Hauptstadt, bis Audrey etwa 6 Jahre alt war. Danach zog die Familie gleich mehrmals in Brüssel um und lebten bis zum Ende ihrer belgischen Zeit in der Gemeinde Linkebeek. An viel aus ihrer Brüsseler Zeit konnte sich die Schauspielerin damals nicht mehr erinnern, außer, dass sie hier gerne Schokolade gegessen habe und dass sie mit ihrer Mutter manchmal ins Ballett gegangen sei. 

Ballett in London

Als sich die Eltern von Audrey Hepburn trennten, zog ihre Mutter zurück in die Niederlande, während ihr Vater wieder nach England ging. In London belegte das junge Mädchen Ballettunterricht, denn ihr Traum war, eine berühmte Balletttänzerin zu werden. Daraus wurde dann doch nichts, denn sie wurde früh für den Film entdeckt. Der Rest ist Geschichte und sie wurde eine der berühmtesten Hollywood-Schauspielerinnen überhaupt. Die Filme, in denen sie spielte, sind heute Klassiker und ihr Stil ist einmalig geblieben. Sie wurde seinerzeit auch zu einer Mode-Ikone.

Sie kam aber nicht mehr nach Brüssel zurück, um wieder hier zu leben. Aber, 1959 erzählte sie stolz und in fehlerlosem Niederländisch, dass sie ihrer Geburtsstadt stets zugeneigt bleiben werde. Und sie ist weiter hier präsent. Ein Park in der Nähe des Solvay-Gebäudes trägt ihren Namen und zwischen den Tulpen dort ist eine Skulptur von ihr zu finden. In ihrem Geburtshaus wohnte lange Jahre ein Paar, dass enorm von der früheren Bewohnerin begeistert war. Sie hatten sogar einen kleinen „Altar“ für sie in der Eingangshalle errichtet. Doch auch diese Leute sind weggezogen. Aber ein Foto von Audrey Hepburn und eine Plakette an der Fassade des Hauses sind heute noch vorhanden. 

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