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Prinz Laurent zieht vor Gericht: "Ich kämpfe für elementare Werte"

Prinz Laurent zieht vor ein Brüsseler Gericht, um Zugang zur sozialen Sicherheit einzufordern. Das berichtet die französischsprachige Zeitung L’Avenir und die Meldung wurde vom Arbeitsgericht in Brüssel bestätigt.

Jens Van Reet
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Prinz Laurent hatte schon im Mai 2023 Klage eingereicht gegen das Landesinstitut der Sozialversicherungen für Selbständige (LISVS) und den Unternehmerbund UCM. Im November ist der nächste Verhandlungstag.

Laurent bekommt jährlich eine Dotation in Höhe von 376 000 Euro (2023). Dies schließt aus, dass er Zugang zu den Leistungen der sozialen Sicherheit hat. Auch seiner Frau Claire und seinen Kindern wird der Zugang verwehrt. In Belgien erhalten normalerweise nur ein zurückgetretener König, der König selbst, dessen Nachfolger und Witwen von (ehemaligen) Königen eine Dotation. Für Prinz Laurent wurde eine Ausnahme gemacht, denn auch er und seine Frau bekommen jährlich Geld vom Staat.

Es ist nicht das erste Mal, dass Laurent die Dotationen und die soziale Sicherheit kritisiert. Im Januar sagte er den Zeitungen der Sudpresse: „Meine Frau bekommt immer noch nichts. Man könnte meinen, dass ich jemand bin, der nie zufrieden ist, aber ich kämpfe für elementare Werte.“

Anhaltende Kritik

Prinz Laurent steht seit ein paar Tagen wieder in der Kritik. König Philippe kritisierte seinen Bruder dafür, dass er in einem Interview mit Het Laatste Nieuws behauptet hatte, ein neues Leben aufbauen und auf seine Dotation verzichten zu wollen.

Im selben Interview drückte Laurent seine Bewunderung für den türkischen Präsidenten und die türkische Regierung aus. Premierminister De Croo weist nun den Prinzen darauf hin, dass er ohne Absprache mit der Bundesregierung keine politischen Kontakte knüpfen oder pflegen darf. 

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