In Gebäuden der Universität Gent (UGent) protestieren Studierende seit mehr als einer Woche gegen die Israel-Politik des Instituts. Nun hat der Rektor die Menschenrechtskommission der Universität einberufen, um die Zusammenarbeit mit bestimmten israelischen Einrichtungen zu prüfen. Sie würden an der Herstellung von Kriegsgerät beteiligt sein oder staatlichen Einrichtungen nahestehen.
Neue Phase in den Anti-Israel-Studentenprotesten: Sitzung der Menschenrechtskommission der UGent
UGent-Rektor Rik Van De Walle hat am Donnerstag seine Studierenden über die neue Sitzung der Menschenrechtskommission in Kenntnis gesetzt. Hier wird man über die Zusammenarbeit mit umstrittenen israelischen Institutionen diskutieren. Konkret handelt es sich um das Holon Institute of Technology, das MIGAL Galilee Research Insitute und das Valcani Centre.
Die Besetzung des UFO-Gebäudes der Universität geht weiter. Auch an der Universität Antwerpen (UA) setzen die Studierenden ihre Proteste fort. Sie verlangten von der Universität unter anderem mehr Transparenz über ihre Verbindungen zu Israel. Am Mittwoch veröffentlichte die Antwerpener Universität ein Dokument, in dem die Zusammenarbeit und die Abkommen mit israelischen Organisationen und Universitäten aufgelistet werden. UA-Rektor Herman Van Goethem fügte hinzu, dass man in Zukunft neue Kooperationen mit israelischen Einrichtungen gründlich prüfen werde.
