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Das belgische 3M-Werk - Umfangreiche Bodenverseuchungen müssen hier vorgenommen werden

Im Umfeld von 3M in Zwijndrecht und Umgebung müssen weitere 137.000 Tonnen verunreinigter Boden entfernt werden

Im Rahmen der Sanierung der weiträumigen Umgebung des US-Chemiewerks in Zwijndrecht bei Antwerpen müssen rund 137.000 Tonnen verunreinigter Boden abgegraben, entsorgt und ersetzt werden. Dies meldet die regionale flämische Abfallgesellschaft OVAM. Das bedeutet, dass noch weitere rund 3.000 Grundstücke saniert werden müssen.

Andreas Kockartz
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3M steht seit Jahren auch juristisch im Kreuzfeuer, seit bekannt wurde, dass der amerikanische Chemiekonzern riesige Mengen an PFAS und PFOS in die Umwelt abgegeben hat. Dieser chemische Stoff ist gesundheitsgefährdend und regnete quasi aus der Luft in den Boden ein.

Frühere Untersuchungen ergaben, dass in der direkten Umgebung der 3M-Chemiefabrik rund 400.000 Tonnen verseuchter Boden saniert werden müssen. Genauere Untersuchungen in der weiteren Umgebung des Werks ergaben jetzt, dass weitere 137.000 Tonnen Boden entfernt werden müssen.

Davon sind bis zu 3.000 Grundstücke und Parzellen betroffen, die sich vor allem in den Gemeinden Zwijndrecht und Beveren befinden. Konkret muss dort der verseuchte Boden bis in eine Tiefe von 70 Zentimetern abgegraben, entsorgt und ersetzt werden, wie es bei der OVAM heißt.  

Diese Aktion soll 3 bis 4 Jahre in Anspruch nehmen. OVAM wendet sich brieflich an die betroffenen Grundstückseigner oder -mieter. Wann genau mit dem Abbau begonnen wird, kann OVAM-Sprecher Jan Verheyen nicht sagen: „Wir können nicht voraussagen, wie die Berufung von 3M dagegen verlaufen wird. Zudem hängt alles davon ab, was im Laufe der weiteren Untersuchungen noch dazukommt.“ 

Enorme Bodensanierungen rund um das belgische 3M-Werk

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