In Brügge sind am Dienstagvormittag 20 Sprengkörper und Granaten aus den beiden Weltkriegen aus dem Ringkanal geborgen worden. Diese Sprengkörper sind Ende April bei einer Übung von Feuerwehrtauchern per Zufall entdeckt worden. Da es sich um so viele explosive Fundstücke handelte, wurde jetzt der Kampfmittelräumdienst der belgischen Armee, DOVO, in die Bergungsarbeiten mit einbezogen.
20 Sprengkörper aus den beiden Weltkriegen aus dem Ringkanal in Brügge geborgen
Jeroen Bonte von der Brügger Feuerwehr sagte dazu gegenüber VRT NWS: „Unsere Taucher sind beim Abtasten des Bodens des Kanals zufällig auf zwei Sprengkörper gestoßen. Diese wurden nach oben gebracht. In diesem Moment haben wir beschlossen, DOVO und die Polizei zu alarmieren.
Bei der Bergung der Granaten mussten zwar keine Häuser oder Straßenzüge evakuiert werden, doch Anwohnern wurde geraten, sich so wenig wie möglich an der Vorderseite ihrer Anwesen aufzuhalten.
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Diese Granaten stammten sowohl aus dem Ersten, als auch aus dem Zweiten Weltkrieg. Noch nie wurden Kriegssprengkörper in den Brügger Gewässern gefunden.
Brügge sei bei weitem nicht so voll von Bomben und Granaten, wie manch andere Region in Westflandern, so Feuerwehrmann Bonte: „Wir vermuten, dass sie jemand im Wasser entsorgt hat, doch wer das war und warum er das getan hat, wissen wir nicht.“
Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen eingeleitet.
