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Glatter Durchschlag durch die Windschutzscheibe...
Inland
Justiz

Mordermittlungen: LKW-Fahrer auf der E42 in Belgien mit Gullideckel getötet - Ein Minderjähriger stellte sich - 5 Verdächige festgenommen

Auf der Autobahn E42 zwischen Héron in der Provinz Lüttich und Andenne in der Provinz Namür ist in der Nacht von Freitag auf Samstag ein rumänischer Lastwagenfahrer ums Leben gekommen. Der Trucker wurde während der Fahrt von einem Kanaldeckel getroffen, den Unbekannte an einer Brücke aufgehängt hatten. Die Staatsanwaltschaft von Namür nahm Ermittlungen in einem Mordfall auf. Inzwischen wurden 5 Verdächtige festgenommen. Standen sie unter dem Einfluss von Lachgas? 

Andreas Kockartz
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Der rumänische Trucker wurde am frühen Samstagmorgen gegen 1 Uhr 30 an einer Brücke über der E42 von einem Gullideckel getroffen. Der Mann, ein 50 Jahre alter Rumäne, war sofort tot. Die Beifahrerin, dieEhefrau des Truckers, konnte den LKW anhalten. Der Kanaldeckel hatte die Windschutzscheibe des Lastwagens durchschlagen.

Der Bürgermeister der Ortschaft Héron sagte gegenüber unseren Kollegen des frankophonen Privatsenders RTL, dass der Fall besonders tragisch sei, weil der Sohn des Getöteten dessen LKW mit seinem Lastwagen direkt folgte.

Nach ersten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ist der Gullideckel mit Absicht auf die Brücke über der E42 gebracht und heruntergeworfen worden. Der schwere Gegenstand war offensichtlich an der Brücke aufgehängt worden. Aus diesem Grund wird der Fall als Mord eingestuft, denn die Staatsanwaltschaft geht hier von Planung und Absicht aus. Die Polizei rief mögliche Zeugen dazu auf, sich zu melden. 

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft analysierten auch die Bilder einer nahegelegenen Überwachungskamera. Inzwischen ist auch deutlich, dass dies nicht der erste Fall seiner Art war. In der Umgebung sind mehrere Gullideckel verschwunden und es wurde kürzlich ein ähnlicher Fall gemeldet, der allerdings ohne Opfer und Schäden verlaufen ist.     

Wie am Montag bekannt wurde, nahm die Polizei am Sonntag 5 Verdächtige fest, die verhört werden. Dabei handelt es sich um 2 Minderjährige und um 3 Erwachsene. Unbestätigten Meldungen zufolge standen die Verdächtigen unter Einfluss von Lachgas. Ein Minderjähriger hatte sich der Polizei gestellt und die Namen der anderen Beteiligten genannt. Die beiden Minderjährigen sind einem Jugendrichter übergeben worden. 

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