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Inland
Wirtschaft

Investmentfonds eines Van Hool-Familienmitglieds will ein neues Bieterverfahren für den Busbauer erzwingen

Der Investmentfonds CIM Capital von Marc Van Hool, ein Familienmitglied des flämischen Busbauers aus Koningshooikt (Prov. Antwerpen) zieht vor Gericht, um das Bieterverfahren für die Nutzfahrzeugsparte des in Konkurs gegangenen Unternehmers neu zu eröffnen. Dies meldet CIM Capital in einer Pressemitteilung.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

CIM Capital hatte Anfang April ein Angebot für die Übernahme der Trailersparte von Van Hool abgegeben, das aber von den Kuratoren nicht angenommen wurde. Stattdessen bekam das südafrikanische Nutzfahrzeugunternehmen GRW, ein Partnerunternehmen des deutschen Trainerproduzenten Schmiotz Cargobull den Zuschlag. Hier wurde sogar bereits die Arbeit wieder aufgenommen.

CIM Capital von Marc Van Hool hat sich auf Unternehmen spezialisiert, die in Schwierigkeiten sind. Gemeinsam mit Lasertek, einem Gläubiger und Subunternehmer von Van Hool, dem Immobilien-Investor Delcrinvest hat CIM ein juristisches Verfahren auf den Weg gebracht, um ein neues Bieterverfahren zu ermöglichen.

Wie viele Jobs können erhalten bleiben?

Die Kläger führen „manifeste Verfahrensfehler“ an, die es verhindert haben, dass Van Hool eine bessere Zukunft bekommt. CIM Capital weist darauf hin, dass man ein Angebot abgegeben habe, „dass auf allen Ebenen substantiell besser war, als das, für das die Kuratoren optierten.“ Man hätte die Trailersparte im Gesamten übernommen und hätte mit 550 der 750 Mitarbeiter durchstarten können.

Die Kuratoren von Van Hool haben noch nicht auf diese Klage reagiert. Diese hatten in der Vergangenheit stets darauf beharrt, so viele Jobs wie möglich erhalten zu wollen. CIM führt an, noch mehr Arbeitsplätze zu retten. Die Gewerkschaften bei dem traditionsreichen flämischen Bus- und Nutzfahrzeughersteller verlangen schnell Deutlichkeit und befürchten ein langes Verfahren, das einige Monate lang dauern könnte. 

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