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Der KEW 2024 widmet sich der Violine

Prestigeträchtig: Der Königin Elisabeth-Wettbewerb für Violine beginnt

Der Königin Elisabeth-Wettbewerb 2024, der im Zeichen der Violine steht, beginnt an diesem Montag. Er gilt als einer der prestigeträchtigsten und schwierigsten internationalen Musikwettbewerbe überhaupt und ist seit 1937 ein wichtiges Sprungbrett für talentierte Geiger, Pianisten, Sänger und Cellisten. Ab dem 6. Mai müssen sich 63 Geigerinnen und Geiger - worunter eine Belgierin - vor einer hochkarätigen Jury beweisen. Der Wettbewerb steht seit jeher unter der Schirmherrschaft des belgischen Königshauses. 

Andreas Kockartz
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Die Vorentscheidungen finden im Kulturzentrum Flagey in Brüssel statt und ab dem 27. Mai bis zum 1. Juni treten die 12 Finalisten im Brüsseler Kulturpalast Bozar an. Sie werden von Belgischen Nationalorchester unter der Leitung von Antony Hermus begleitet. Die letzten beiden Runden mit je 3 Kandidatinnen und Kandidaten werden vom Antwerp Symphony Orchestra u.L.v. Tung-Chieh Chuang und dem Orchestre Philharmonique Royal de Liège u.L.v. Nuno Coelho begleitet.

Die britische Komponistin Charlotte Bray komponierte das Pflichtwerk für das Halbfinale. „The sun and her flowers“ für Violine und Piano wird von den 24 Halbfinalisten in der Zeit vom 13. bis 18. Mai gespielt. Danach bleiben 12 Finalisten übrig, die ein bisher unveröffentlichtes Werk des französischen Organisten und Komponisten Thierry Escaich aufführen müssen. Dieses müssen sie dann in der Musikkapelle Königin Elisabeth ohne Hilfe von außen innerhalb von einer Woche einstudieren.

In der ersten Runde der Kandidaten für den diesjährigen Königin Elisabeth-Wettbewerb standen 290 Kandidatinnen und Kandidaten zur Auswahl. Die Jury wählte aus den Videoeinsendungen 70 Kandidaten aus, von denen einer vorzeitig absagen mussten. Unter den 63 weiteren Ausgewählten ist die 19 Jahre alte Brüsseler Geigerin Pauline van der Rest. Für die VRT kann man den Konzerten im Klassikradio Klara folgen und im Fernsehen im zweiten Programm VRT Canvas.

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

Die belgische Kandidatin Pauline Van der Rest

Die belgische Kandidatin

Pauline van der Rest kam vor 19 Jahren in Brüssel zur Welt und spielt Violine seit sie 6 Jahre alt ist. Schon damals war Igor Tkatchouk ihr Lehrmeister, der sie beim IMEP (Institut Royal Supérieur de Musique et de Pédagogie) in Namür unterrichtete.

Seit 2020 studiert sie an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Boris Garlitsky. Van der Rest erzielte bereits auf internationaler Ebene Preise bei Wettbewerben, wobei sie auch einige davon gewann. Und sie konzertierte bereits in zahlreichen großen Sälen in Europa.

Die Kandidaten beim diesjährigen KEW kommen aus 24 verschiedenen Ländern. Pauline van der Rest ist die einzige Belgierin. 4 Kandidaten kommen aus Russland und 2 aus der Ukraine. Aus Deutschland sind Alexandra Weissbecker und Mira Marie Foron dabei, aus der Schweiz Amia Janiki und aus Österreich Lorenz Karls und Julian Walder.

Die 63 Kandidatinnen und Kandidaten stehen vor schweren musikalischen Aufgaben

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