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Olympia in Paris: Belgien unterstützt Frankreich im Sicherheitsbereich

Am 26. Juli beginnen in Paris die Olympischen Spiele 2024, die bis zum 11. August laufen werden. Dann werden zehntausende Sportfans in die französische Hauptstadt einfallen. Doch es steht zu befürchten, dass dies möglicherweise Terroristen nutzen können. Bei der Terrorabwehr stehen Frankreich auch Polizisten und Spezialkräfte aus Belgien zur Seite. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Frankreich setzt während der Olympischen Spiele etwa 35.000 Polizisten und 18.000 Soldaten für die Sicherheit der Sportler und der Zuschauer ein. Doch zur Unterstützung der Handhabe der Sicherheit klopfte die französische Regierung auch bei einigen anderen Ländern an - auch in Belgien.

Schon länger ist bekannt, dass das belgische Militär den Kollegen in Frankreich zur Seite stehen wird. Die belgischen Soldaten werden nicht bewaffnet im Straßenbild der französischen Hauptstadt auftauchen. 

Kampfmittel-Räumdienst

Es handelt sich hierbei um den Kampfmittel-Räumdienst der belgischen Armee, DOVO. Die DOVO-Soldaten sollen mögliche Sprengkörper aufspüren und wenn nötig neutralisieren und entschärfen. 

Belgiens Armee hat einschlägige Erfahrung mit Minensuche und -entschärfung auf internationaler Ebene und ebenfalls mit dem Aufspüren, Entschärfen und Vernichten von Kampfmitteln und Sprengkörpern aus den beiden Weltkriegen im eigenen Land.

Polizei und Sicherheitsdienste

Neben belgischen Soldaten wird auch die belgische Bundespolizei in Frankreich dabei helfen, während der Spiele die Sicherheit zu wahren. Ein hoher Mitarbeiter der Bundespolizei wird dabei als Verbindungsoffizier fungieren. „Dies wird den Austausch von Informationen in beide Richtungen beschleunigen, falls dies nötig ist“, so An Berger von der belgischen Bundespolizei dazu.

Belgien wird auch mit Hundestaffeln in Paris zugegen sein, so Berger: „Diese Hunde, die auf das Aufspüren von Sprengstoff spezialisiert sind, werden ebenfalls ihren Beitrag leisten.“ Dass die Sprengstoffhunde der belgischen Polizei ein sehr hohes Ansehen haben, ist inzwischen ja auch international bekannt. 

Drohnen und kommunale Polizei

Zusätzlich kommen auch Drohnenpiloten der belgischen Polizei zum Einsatz, die dabei helfen werden, „zu detektieren, zu identifizieren und zu intervenieren.“ Die französischen Behörden befürchten übrigens während der Spiele Anschläge mit Drohnen.

Unterstützung bekommt Frankreich aus Belgien auch von Seiten der belgischen Sicherheits- und Geheimdienste, denn es herrscht nicht nur Angst vor Terrorismus. Man befürchtet auch Spionage, Cyberangriffe und sogar extremistische Demonstrationen. Hier wird Belgien ebenfalls mit Informationen helfen.

Nicht zuletzt beschränkt sich der Einsatz von Polizisten und Soldaten aus Belgien nicht nur auf föderale Beamten. Auf lokaler Ebene wird die auch Polizei der Städte und Gemeinden an der Grenze zwischen Belgien und Frankreich dabei sein und zwar mit Kontrollen an den ehemaligen Grenzübergängen.   

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