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Prof. Tinne Tuytelaars (KU Leuven) stellte im Rahmen des „AI Colloquium“ des KI-Centers der RWTH Aachen neueste Erkenntnisse vor.

Kooperation zwischen Flandern und NRW: Das KI-Center der RWTH Aachen und die KU Leuven arbeiten gemeinsam an Künstlicher Intelligenz in Europa

In dieser Woche fand zum wiederholten Mal die Veranstaltungsreihe „Artificial Intelligence Colloquium“ des KI-Centers der RWTH Aachen statt. Bereits seit November 2021 lädt das Zentrum für Künstliche Intelligenz (KI) in regelmäßigen Abständen zu Kolloquien ein, bei denen herausragende nationale und internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Vorträge halten, Fragen beantworten und wissenschaftliche Freundschaften und Netzwerke knüpfen.

Andreas Kockartz
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Im Mittelpunkt dieser Kolloquien steht dabei immer das Thema „Künstliche Intelligenz“ und die damit verbundenen technischen Aspekte, aber auch Chancen, Herausforderungen und Gefahren. Tinne Tuytelaars (Foto oben), Professorin an der Katholischen Universität Leuven (KU Leuven), die vor allem im Bereich „Computer Vision“ und maschinellem Lernen forscht, präsentierte am vergangenen Montag ihre neuesten Forschungsergebnisse im Bereich der Bildrepräsentation.

Tiefe neuronale Netze werden bereits in vielen Anwendungsbereichen unseres täglichen Lebens zur Analyse von Bild- und Videodaten verwendet - von einfachen Bildverbesserungsfunktionen in Kamera-Apps bis hin zu Fahrerunterstützungssystemen in intelligenten Fahrzeugen.

Die Schwierigkeit besteht darin, diese sehr großen Modelle mit ihren vielen Parametern effektiv zu trainieren, sodass sie ihr Potential bestmöglich umsetzen können.

Neue Methode

Tinne Tuytelaars stellte eine von ihr und ihrem Team entwickelte Methode zum automatisierten, selbstüberwachten Vortrainieren derartiger Modelle auf großen Bilddatensätzen vor, die eine deutlich bessere interne Bildrepräsentation lernt, als bisher verwendete Methoden. Dies eröffnet die Perspektive, dass dadurch auch viele andere Anwendungen, die derartige neuronale Netze verwenden, verbessert werden können.

KU Leuven und RWTH arbeiten seit Jahren zusammen

KI-Expertin Tuytelaars steht schon seit vielen Jahren mit Forscherinnen und Forschern des KI-Centers der RWTH Aachen im fachlichem Austausch: „Wir freuen uns darauf, diese Zusammenarbeit in Zukunft im Rahmen der kürzlich gegründeten „Triangle Partnership” der RWTH mit der KU Leuven und der TU Eindhoven weiter zu intensivieren” freut sich Professor Bastian Leibe vom KI-Center der RWTH Aachen.

„Diese Art der Kooperationen zwischen weltweit führenden Expertinnen und Experten an den drei Institutionen bringt großen Mehrwert nicht nur für unsere Region, sondern auch für Deutschland und Europa", fügt Professor Holger Hoos, der das RWTH KI-Center gemeinsam mit Professor Sebastian Trimpe und Dr. Julia Mann leitet, hinzu.

Informationen zum KI-Center der RWTH Aachen: www.ai.rwth-aachen.de  

Informationen zum KI-Center der KU Leuven: ai.kuleuven.be

Quelle: Pressemitteilung des KI-Centers der RWTH Aachen

Dr. Julia Mann, Geschäftsführerin KI-Center der RWTH Aachen, Professor Will van der Aalst vom Lehrstuhl für „Process and Data Science“, Professor Bastian Leibe vom Lehrstuhl für „Computer Vision“, Professorin Tinne Tuytelaars von der KU Leuven, die Vorstandvorsitzenden des KI-Centers Professor Holger Hoos und Professor Sebastian Trimpe, Professor Hector Geffner vom Lehrstuhl für Maschinelles Lernen und Professor Gerhard Lakemayer von der „Knowledge Based Systems Group“ setzen auf Kooperation im Dreiländereck. (v.l.n.r.).

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