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Handy am Steuer ist und bleibt ein Problem, wie das Beispiel Limburg zeigt

Die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer während der Fahrt ist nicht nur eine schlechte Gewohnheit. Sie bleibt trotz Verbot und entsprechenden Gesetzen eine hartnäckige Gewohnheit. Das musste zuletzt wieder bei Kontrollen in der Provinz Limburg festgestellt werden.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Mit dem Handy am Steuer während der Fahrt telefonieren oder gar Nachrichten austauschen ist verboten. Doch viele Zeitgenossen halten sich nicht an die entsprechenden Verbote und hohe Strafen und Bußgelder scheinen auch nicht zu helfen.

In der flämischen Provinz Limburg müssen Autofahrer, die dabei erwischt werden, wie sie mit dem Smartphone am Ohr telefonieren oder wie sie Nachrichten eintippen bzw. lesen, sofort ihren Führerschein abgeben. Das passiert dort täglich bis zu 6 Mal, so die Verkehrspolizei.

Strenge Strafen zeigen kaum Wirkung

Untersuchungen und Fahrtests mit freiwilligen Protagonisten haben ergeben, dass vom Handy abgelenkte Autofahrer oft Unfälle verursachen. Deshalb wird nicht nur in Limburg der Smartphone-Gebrauch während der Fahrt strenger angepackt. Doch die strenge Herangehensweise in der Provinz, wo man seit Februar direkt seinen Führerschein abgeben muss, zeigt noch immer keine Wirkung.

Im Gegenteil: Die Zahl der Erwischten steigt weiter. Seit Februar 2024 wurden rund 590 Führerscheine sofort entzogen. Das sind etwa 6 „Lappen“ pro Tag, die eingezogen werden. 

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