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Blick auf Ramallah

Brüsseler Regierung unterzeichnet ein Abkommen mit Ramallah-Al Bireh in Palästina, um die lokale Entwicklung zu verstärken

Die Regierung der Region Brüssel-Hauptstadt hat am Dienstag ein Abkommen zur Entwicklungshilfe mit der palästinensischen Region Ramallah-Al Bireh unterzeichnet. Brüssel wird dort ein Verbindungsbüro der regionalen Agentur für die Unterstützung von Unternehmen, hub.brussels, eröffnen. Damit soll der Austausch zwischen Brüsseler und palästinensischen Unternehmen gefördert werden. Dies meldet die regionale Brüsseler Nachrichtenplattform BRUZZ auf ihrer Webseite. 

Andreas Kockartz
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Der Unterzeichnung des Abkommens wohnten Abdalrahim Alfarra, der Botschafter Palästinas in Belgien, Brüssels Ministerpräsident Rudi Vervoort (PS) und Brüssels Staatssekretärin für internationale Verbindungen, Ans Persoons (Vooruit.brussels) bei. Laila Ghannam, die Gouverneurin der Region Ramallah-Al Bireh - übrigens die einzige Frau im Amt eines Gouverneurs in Palästina - war der Zeremonie virtuell zugeschaltet.

Mit diesem Abkommen verpflichten sich die Unterzeichner bzw. deren Regionen dazu, die lokale Entwicklung in der palästinensischen Partnerregion gemeinsam zu verstärken. Dies soll dabei helfen, die wirtschaftliche, soziale, wissenschaftliche, ökologische und sanitäre Entwicklung für die rund 400.000 Bürger der Region Ramallah-Al Bireh zu verbessern bzw. weiter zu entwickeln.

Brüssel wird dazu seine technologische und seine administrative Expertise einbringen und eine enge Verbindung zu Ramallah-Al Bireh unterhalten. Die Idee dieses Abkommens besteht bereits seit 2021, doch durch die Spannungen und durch den Krieg in der Region wurde die Zeremonie immer wieder vertagt und sollte letztendlich durch eine digitale Konferenz ersetzt werden.   

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