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Bei Van Hool öffneten sich wieder die Werkstore
Inland
Wirtschaft

Van Hool: Erste Mitarbeiter der neuen Unternehmen gehen an die Arbeit

Am Montagmorgen gingen die ersten rund 50 Mitarbeiter durch die Werkstore des Bus- und Nutzfahrzeug-Produzenten Van Hool in Koningshooikt bei Lier in der Provinz Antwerpen, um dem Unternehmen beim Neustart nach Konkurs und Übernahme einen Schub zu geben. Die Arbeiter gehören zu GRW/Schmitz Cargobull, sprich zur Nutzfahrzeugsparte.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Der Neustart bei Van Hool im Nutzfahrzeugwerk in Koningshooikt wird in mehreren Phasen verlaufen. In einer ersten Phase werden alle Fahrzeuge fertiggestellt, die im Zuge des Konkurses des Unternehmens in Arbeit waren. Hierzu setzt GRW/Schmitz Cargobull etwa 50 der früheren Van Hool-Mitarbeiter mit Zeitarbeitsverträgen ein.

Die neuen Betreiber gehen davon aus, dass die Nutzfahrzeugsparte von Van Hool bis Juni vollständig operationell sein kann. Bis dann sollen hier rund 350 der früheren Mitarbeiter des traditionsreichen flämischen Bus- und Auflieger-Herstellers im Dienst sein. Gebaut werden hier Tankwagen, Tankcontainer und Auflieger für Sattelschlepper (auch Tankauflieger). 

Neuen Job für Van Hool aufgegeben…

Jos Hendrickx, der Leiter der Produktion, begrüßte die alten und neuen Mitarbeiter persönlich am Eingangstor: „Das war doch spannend. Ich habe hier 36 Jahre gearbeitet, habe das Unternehmen vor einem Monat verlassen und bin heute wieder hier.“

Die meisten der ehemaligen Van Hool-Mitarbeiter, die jetzt wieder hier tätig sind, wurden durch ihre alten/neuen Vorgesetzten kontaktiert. Die meisten von ihnen waren noch arbeitslos, aber einige hatten auch schon einen anderen Job, den sie für ihren alten Arbeitsplatz wieder aufgegeben haben. 

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