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Benjamin Dalle macht 215.000 € für den Aktionsplan frei
Inland
Politik

Flanderns Regierung lanciert einen Aktionsplan gegen grenzüberschreitendes Verhalten in der Medienwelt

Die flämische Landesregierung lanciert einen neuen Aktionsplan gegen grenzüberschreitendes Verhalten im Medien-, im Film- und im Kultursektor. Diesen Aktionsplan stellte Landesmedienminister Benjamin Dalle (CD&V, Foto) am Montag vor.

Andreas Kockartz
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In den vergangenen 2 Jahren erhielten die flämischen Landesbehörden insgesamt 57 Meldungen zu grenzüberschreitendem Verhalten in der Medien- und Kulturwelt. Jetzt reagiert die Landesregierung mit einem Aktionsplan. Dafür werden 215.000 € an Landesmitteln freigemacht. 

Medienminister Dalle sagte dazu, dass der Plan unter anderem mehr Vertrauenspersonen vorsieht, an die sich Opfer von sexuellen Übergriffen oder von toxischem Verhalten aus Richtung von Vorgesetzten oder Kollegen wenden können.

Weitgehender Aktionsplan

Der Plan richtet auch und vor allem an kleinere Medienunternehmen. Doch er geht auch soweit, dass Vertrauenspersonen auch in der Amateurwelt im Kulturbereich eingesetzt werden, z.B. im Amateurtheater oder auch in Musikvereinen.

Spezifisch werden auch Coaches auf Filmsets eingesetzt, bei denen Kinder und Jugendliche vor die Kamera kommen, so Dalle. Der flämische Christdemokrat deutete an, dass neben den oben erwähnten 57 Meldungen mit Sicherheit noch eine hohe Dunkelziffer besteht und zwar dort, wo es (noch) keine Vertrauenspersonen in diesem Themenbereich gibt. 

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