In Jabbeke (Provinz Westflandern) und der wallonischen Stadt Jumet bei Charleroi (Provinz Hennegau) werden kurzfristig zwei neue Abschiebezentren mit insgesamt etwa 300 Plätzen gebaut. Die belgische Regierung hat die öffentliche Ausschreibung für diese Zentren genehmigt.
VIDEO - Bau von zwei neuen Abschiebezentren für abgewiesene Asylbewerber und Ausländer ohne Aufenthaltsgenehmigung
Das Abschiebezentren in Jabbeke wird ein Asylzentrum in Brügge ersetzen. Außerdem wird es in Flandern noch ein solches Zentrum in Steenokkerzeel und später ein geschlossenes Zentrum in Zandvliet geben. Die zusätzlichen Plätze werden benötigt, um mehr Menschen, die sich illegal in unserem Land aufhalten, zwangsweise in ihre Herkunftsländer zurückführen zu können.
Wie Nicole De Moor, die zuständige Staatsekretärin in den VRT-Fernsehnachtichten erklärte, sind diese beiden neuen geschlossenen Abschiebezentren Teil eines größeren Plans, „mit dem wir die Kapazität für Abschiebehaft in unserem Land kurzfristig verdoppeln werden. Nach der heutigen Regierungsentscheidung können wir jetzt ein Bauunternehmen suchen und das Bauvorhaben in Angriff nehmen.“
