Zahlreiche Obstbauern in den Provinzen Limburg und Flämisch-Brabant haben in diesen Tagen und Nächten wieder alle Hände voll zu tun, um ihre Anbauflächen vor dem Frost zu schützen. Auch in der vergangenen Nacht sanken die Temperaturen wieder unter den Gefrierpunkt.
Die Obstbauern in Flandern müssen sich wieder gegen den Frost wappnen
Andreas Kockartz
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Die meisten Landwirte arbeiten mit Feuereimern, doch einige setzten Ventilatoren ein, um die kalte Luft am Boden mit wärmerer Luft in der Höhe zu mischen.
Obstbauer Kristof Hannosset aus Zepperen bei Sint-Truiden in Limburg hat gegen Mitternacht seine Feuereimer angezündet, denn ab dann sank die Temperatur auf - 3°C. Zusätzlich hat er aber auch Wärmekanonen in Gang gesetzt. Damit konnte er die Temperatur auf - 1°C anheben.
Doch es wird erst im Laufe des Tages deutlich, ob die Blüten oder die ersten kleinen Früchte seiner Obstbäume Schaden genommen haben. In einigen Fällen sind Früchte und Blüten von Birnbäumen befroren, weil die Landwirte sie nicht oder nicht zeitig geschützt haben.
