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Flanderns Grundwasserpegel waren im April so hoch wie seit Jahren nicht mehr

Bei einer Messung der Flämischen Umweltgesellschaft (VMM) am 8. April lag der Grundwasserpegel an 49 % der Messpunkte auf einem sehr hohen Niveau für diese Jahreszeit. An 39 % der Messpunkte war das Niveau hoch und an weiteren 10 % lagen die Stände im Normalzustand. Nur an 2 % der gemessenen Pegelstände wurden niedrige Niveaus festgestellt. 

Andreas Kockartz Belga
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„Anfang April ist die Situation für diese Jahreszeit viel nasser als zum gleichen Zeitpunkt in den vergangenen beiden Jahren“, ist im aktuellen Monatsbericht der VMM zu lesen: „Anfang April lag der Prozentsatz für hohe bis sehr hohe Pegelstände bei rund 30 % du Anfang April 2022 lag er sogar unter 10 %.“ Damit sind die Grundwasserpegel im April im belgischen Bundesland Flandern aktuell so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr.

Schon am Ende des vergangenen Winters stellte die Flämische Umweltgesellschaft besonders hohe Pegelstände beim Grundwasser fest. 

Inzwischen hat, wie üblich ab April, die hydrologische Sommersaison begonnen. Das bedeutet, dass die Grundwasserpegel im Prinzip zu sinken beginnen. „In einem normalen und einem trockenen Szenario erwarten wir Anfang Mai denn auch geringere Grundwasserstände“, heißt es weiter bei der Umweltgesellschaft.

Die Wasserstände auf den nicht schiffbaren Wasserläufen sind momentan überall normal. Der durchschnittliche Durchfluss sind von sehr hoch Anfang März auf eher normal Anfang April gesunken. Im Vergleich zum Monat Februar war der März ein weiniger feuchter Monat. Das erklären die 14-täglichen durchschnittlichen Mengen gegenüber Anfang des letzten Monats, so die VMM abschließend. 

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