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VIDEO - Alarmstufe Gelb auch heute: Sturm richtete vergangene Nacht Verwüstungen an

Das belgische Wetteramt hat für den heutigen Dienstag erneut eine gelbe Unwetterwarnung angekündigt. Dies, nachdem vergangen Nacht in Westflandern Unwetter gewütet haben, die unter anderem dafür verantwortlich waren, dass die Stromversorgung für 8.000 Menschen ausfiel und die Fassade eines Wohnblocks einstürzte.

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In West- und Ostflandern sowie in der Provinz Antwerpen muss zwischen 9 und 19 Uhr also erneut mit starken Winden mit Böen von 70 bis 85 km/h gerechnet werden.

Gestern Abend und in der vergangenen Nacht zog bereits eine Gewitterzone über das Land. Die Provinz Westflandern war von den Unwettern am stärksten betroffen. In Zwevegem stürzte der Giebel eines Wohnblocks ein (Foto). Die 12 Bewohner mussten evakuiert werden. In Koekelare waren nach einem Blitzeinschlag kurzzeitig 8.000 Menschen ohne Strom.

Das Wetteramt hatte für ganz Flandern (außer Limburg) eine gelbe Unwetterwarnung herausgegeben. Vor allem Westflandern wurde von heftigen Gewittern heimgesucht. 

In Zwevegem beschädigten heftige Sturmböen ein Wohnhaus und wehten den Giebel weg

Für die Hausbewohnerin Patricia Declercq und ihre Tochter waren dies bange Momente. "Wir waren im Wohnzimmer, als es plötzlich anfing zu regnen und zu stürmen. Plötzlich entstand ein Riss in der Wand und der Giebel des Gebäudes stürzte ein. Zuerst konnte ich meine kleine Tochter nicht finden, aber plötzlich rief sie nach mir und tauchte hinter dem Sofa auf", so Patricia gegenüber VRT NWS.

Die Feuerwehr sicherte das Gebäude.  Gas und Strom wurden abgestellt. Ein Experte muss nun die Stabilität des Gebäudes überprüfen. Erst dann werden alle Bewohner nach Hause zurückkehren können. Auch andere Gebäude in Zwevegem erlitten Sturmschäden.

Die Feuerwehr leistete so gut sie konnte Hilfe.

In der Ortschaft Koekelare und Teilen von Ichtegem waren 8.000 Einwohner kurzzeitig ohne Strom, nahdem ein Blitz in eine Stromleitung einschlug. "Glücklicherweise konnte schnell gehandelt werden, und der Hauptstromausfall dauerte nur etwa sieben Minuten", sagte Bart Wouters vom Netzbetreiber Fluvius. Das Unternehmen prüft derzeit, ob Reparaturen am Stromnetz erforderlich sind.

Zum Glück nur Fehlalarm: Ein Brand in der Tuchhalle von Ypern hätte eine Katastrophe einläuten können.

In Ypern wurde die Feuerwehr zu einem Brand im Glockenturm der historischen Tuchhalle gerufen. "Wir haben alle Räume, Türme und Dächer der Halle und des Glockenturms mit einem Leiterwagen einer gründlichen Inspektion unterzogen", erklärt Leutnant Filip Deramoudt.

Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Der Glockenturm ist von historischem Wert. Er ist von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt und wurde kürzlich restauriert.

Andernorts in Ypern wurde die Feuerwehr zu Überschwemmungen und den Folgen von Blitzeinschlägen gerufen.

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