Der australische Rockmusiker Nick Cave (Foto) sagte zum Anlass der Eröffnung seiner ersten Ausstellung in Brüssel gegenüber VRT NWS, dass sein tödlich verunglückter Sohn Arthur in seinen Gedanken, seiner Musik und seiner Kunst allgegenwärtig sei. Cave zeigt in diesen Tagen 17 Keramikfiguren in der Galerie Xavier Hufkens in Elsene.
"Alle Eltern, die ein Kind verloren haben, werden sagen, dass es in allem anwesend ist": Nick Cave zu seiner Ausstellung in Brüssel
Derzeit ist Nick Cave mit seiner Band, The Bad Seeds, von Erfolg verwöhnt. Seine aktuelle Single „Wild God“ ist regelmäßig in den Radios zu hören, im August erscheint sein neues Album mit dem gleichen Titel, wie die Single.
Nicht zuletzt ist die Tournee im Herbst so gut wie ausverkauft. Zweimal tritt er im Antwerpener Sportpalast auf und zwar am 30. und am 31. Oktober.
Doch hinter alldem zieht sich sein tödlich verunglückter Sohn Arthur wie ein roter Faden durch sein Leben und seine Arbeit als Künstler. Arthur, der 2015 im Alter von 15 Jahren in Südengland von einer Klippe stürzte, ist nicht das einzige Kind, dass Cave verlor. Vor einiger Zeit starb auch eines seiner Stiefkinder.
(Lesen Sie bitte unter dem Video weiter. Das Gespräch zwischen VRT NWS-Kulturredakteur Joris Vergeyle und Nick Cave ist in Englisch mit niederländischen Untertiteln)
Das Talent, mit Keramik zu arbeiten, habe sich während der Corona-Pandemie entwickelt, so der Australier in einem Gespräch mit VRT NWS-Kulturredakteur Joris Vergeyle: „Alle Eltern, die ein Kind verloren haben, werden sagen, dass es in allem anwesend ist. Er oder sie sind einfach da. Und für mich sitzt Arthur am Ende all meiner Gedanken und meiner Arbeiten.“
Nick Cave - „The Devil - A Life (2020-2022)“ - Vom 5. April bis zum 11. Mai 2024 in der Galerie Xavier Hufkens - Filiale St. Georges, St-Jorisstraat, 1050 Brüssel (Elsene). Info: www.xavierhufkens.com (Eintritt frei).


