In Bellewaerde Park in Ypern in Westflandern hat die Giraffe Safiya am Ostermontagabend ein Junges zur Welt gebracht. Das Giraffenbaby ist ein Männchen, das knapp 60 Kilo wiegt und schon gut 1,75 Meter groß (oder sollte man besser sagen hoch) ist. Die Geburt verlief problemlos und Mutter und Kind sind gesund und munter.
Diese Geburt ist nicht nur eine gute Nachricht für den Tierpark Bellewaerde, sondern auch für die Tierwelt und das internationale Zoo-Wesen. Safiya gehört nämlich zur Gattung der Rothschild-Giraffen und diese Tierart ist vom Aussterben bedroht. So fällt denn auch diese Geburt in ein internationales Zuchtprogramm für Rothschild-Giraffen und zwar ins EAZA-Programm.
„Diese Geburt ist wichtig für den Fortbestand dieser Tierart. In der Natur kommen nur noch etwa 1.400 dieser Tiere vor und in den Zoos gibt es noch rund 400 dieser Giraffen“, so Pieter Vercruysse, Cheftierpfleger des Tierparks.
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Erleichterung bei den Tierpflegern
„Die Geburt war vorbildlich. Die Mutter ist selbst mit der Hand aufgezogen worden, weil sie bei ihrer Mutter nicht trinken durfte. Darum befürchteten wir, dass hier das gleiche Szenarium drohte, doch alles ist gut verlaufen. Das Kalb trinkt bei der Mutter, entgegen all unserer Erwartungen. Es geht ihnen beiden gut.“
Leute, die ein Abonnement für den Bellewaerde Park haben, dürfen jetzt Namen für das Giraffenmännchen vorschlagen, so Vercruysse: „Es ist aber wichtig, dass diese Namen einen Link mit Afrika haben, denn die Tiere kommen von dort…“

