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Ostern: Die Pferdeprozession von Hakendover zog wieder tausende Besucher an

Tausende Menschen haben sich am Ostermontag wieder zur traditionsreichen Pferdeprozession in der kleinen Ortschaft Hakendover bei Tienen in Flämisch-Brabant eingefunden. Die Veranstaltung verlief ohne Zwischenfälle und die Polizei meldete etwas weniger Besucher als bei der letztjährigen Ausgabe.

Andreas Kockartz
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Die Pferdeprozession erzählt die Geschichte der Gründung der Pfarrgründung von Hakendover im Jahr 690. Dadurch war Hakendover schon im Mittelalter ein Pilgerort. Seit 2022 ist diese Prozession übrigens offiziell als immaterielles Kulturerbe in Flandern anerkannt.

Am Anfang der Prozession wird die Gründungslegende der Kirche von Hakendover erzählt. Drei fromme Mägde versuchen gleich zweimal eine Kirche zu gründen, doch jedes Mal wird diese wieder abgerissen. Beim dritten Mal gelingt die Kirchenstiftung und zwar dort, wo auch heute noch die Kirche des Dorfes Hakendover steht.

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Während dieser Prozession wird auch das Bildnis des „Göttlichen Seligmachers“ aus den Jahren 1330 bis 1340 mitgeführt. Im Zuge dieser Prozession galoppieren einige Teilnehmer mit ihren Pferden auch einige Runden über den „Berg von Tienen“. Der Legende nach machen sie dies, damit die Bauern weiter fruchtbare Äcker bestellen können. Seit dem vergangenen Jahr dürfen hierbei auch Kinder auf ihren Ponys mitmachen.

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Nach der Prozession beginnt dann das Volksfest, zu dem in vielen Häusern Gelegenheitskneipen eingerichtet werden. „Das ist der schönste Tag des Jahres“, sagte Tienens Bürgermeisterin Katrien Patryka (CD&V) am Montag gegenüber VRT NWS: „Zuerst kann man diese spektakuläre Pferdeprozession genießen und danach dient das Fest vor allem dazu, dass man sich wieder sieht und in den Kneipen miteinander quatscht. Das ist wirklich einmalig.

Tausende Besucher waren auch dieses Jahr wieder nach Hakendover gekommen, doch nach Angaben der Polizei waren etwas weniger Menschen angereist, als im vergangenen Jahr, als eine Rekordzahl von rund 25.000 Gästen registriert wurde. Übrigens, in Hakendover wohnen sonst nur etwa 1.500 Bürger. 

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