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Schmitz Cargobull und VDL: Weitere Übernahmekandidaten für den angeschlagenen Busbauer Van Hool

Nach Meldungen einiger Tageszeitungen in Flandern haben der niederländische Bushersteller VDL und der deutsche LKW-Trainerproduzent Schmitz Cargobull Interesse an der Übernahme von Teilen von Van Hool angemeldet. Offenbar arbeiten diese Unternehmen gemeinsam an einem Angebot. 

Andreas Kockartz
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Laut der Tageszeitung De Standaard und dem Wirtschaftsblatt De Tijd sind VDL und Schmitz Cargobull neben dem flämischen „Firmenretter“ und Unternehmer Guido Dumarey derzeit die wichtigsten Übernahmekandidaten für den insolventen Busbauer Van Hool, der in finanzielle Schieflage geraten und insolvent ist.

In den kommenden Tagen wird bei Van Hool mit einem „schnellen Konkurs“ gerechnet, was eine Übernahme des gesamten Unternehmens oder Teilen davon erleichtern würde oder auch ein rascheres Durchstarten unter neuen Bedingungen.

Krisenmanager und Kuratoren

Der Krisenmanager bei Van Hool könnte demnach bereits in den kommenden Tagen mit Verhandlungen zur Übernahme des Traditionsunternehmens beginnen, heißt es dazu. Doch mit wem konkrete Gespräche geführt werden, ist noch unklar. Das Handelsgericht von Mechelen hat inzwischen zwei Kuratoren für die weiteren Geschicke bei Van Hool bestimmt.

Sowohl VDL, als auch Schmitz Cargobull unterhalten im belgischen Bundesland Flandern Standorte. Der deutsche Trailerhersteller hat seine hiesige Produktionsstätte in Sint-Martens-Latem (Ostflandern) und VDL baut Busse in Roeselare (Westflandern). Ein möglicher vierter Übernahmekandidat wird bisher namentlich nicht genannt. 

Kannn Van Hool durchstarten?

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