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Inland
Politik

Trasse der Ventilus-Hochspannungsleitung von der Küste ins Landesinnere endgültig genehmigt

Die flämische Regierung hat am Freitag endgültig die Trasse des Ventilus-Projekts genehmigt. Diese Hochspannungsleitung soll Strom aus Offshore-Windparks vor der flämischen Küste ins Landesinnere leiten, von Zeebrugge nach Avelgem (in Westflandern). Das vor allem bei vielen Anwohnern umstrittene Vorhaben soll dann in Wallonien durch die Hennegauer Schleife bis nach Courcelles verlängert werden.

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Die flämische Regierung hatte im Juli den regionalen Raumordnungsplan vorläufig festgelegt, bevor sie das Ventilus-Projekt bis Ende Oktober zur öffentlichen Anhörung einreichte. Daraufhin gingen rund 3.550 Reaktionen ein.

Anfang dieses Jahres beschloss die Regierung jedoch, keine grundlegenden Änderungen an der bevorzugten Streckenführung vorzunehmen, und leitete das Dossier an den Staatsrat weiter. An diesem Freitag hat die flämische Regierung die Trasse nun endgültig genehmigt.

Die Hochspannungsleitung wird eine Länge von 85 Kilometern haben. Die Trasse wird unterirdische Abschnitte enthalten und sollte daher möglichst wenige Anwohner direkt betreffen. Die Hochspannungsleitung soll nur in der Nähe von einigen hundert Wohnhäusern und Unternehmen verlaufen.

Viele Anwohner der künftigen Trasse hatten jedoch gefordert, dass sie vollständig unterirdisch verlegt wird (Foto), um die negativen Auswirkungen auf die Gesundheit zu begrenzen.

Viele Anwohner der künftigen Trasse forderten, dass die Hochspannungsleitung vollständig unterirdisch verlegt wird.

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