Die Piloten von Brussels Airlines werden also doch streiken: Sie legen die Arbeit vom kommenden Mittwoch bis zum Samstag, dem Beginn der Osterferien, nieder Die Verhandlungen sind gescheitert, so die sozialistische Gewerkschaft BBTK.
Brussels Airlines-Piloten streiken ab Mittwoch bis zum Beginn der Osterferien
Am Dienstag schienen die Verhandlungen zwischen den Piloten und dem Management von Brussels Airlines noch auf einem guten Weg zu sein. Die Gewerkschaften sagten daraufhin ihre Streikpläne für den 23. bis 27. März ab.
Die Gespräche wurden am Mittwoch zunächst fortgesetzt, am Abend aber abgebrochen, erklärte Olivier Van Camp von der sozialistischen Gewerkschaft gegenüber VRT NWS.
Das Management der Fluggesellschaft habe zusätzliche Bedingungen vorgelegt, die für die Piloten nicht akzeptabel gewesen seien. Als Gegenleistung für eine Lohnerhöhung – die Brussels Airlines-Beschäftigten wollen auch von dem Rekordgewinn der Fluggesellschaft für 2023 profitieren – hatte das Management verlangt, dass die Piloten mehr Flüge absolvieren würden, als im Tarifabkommen vereinbart wurden.
"Auf Jahresbasis müssten sie 14 Tage mehr fliegen, wenn sie zu den Gehältern von vor der Corona-Krise zurückkehren wollten", sagte der Vertreter der sozialistischen Gewerkschaft.
Für die Piloten war diese Forderung ein Wortbruch, so Jolinde Defieuw von der Christlichen Gewerkschaft
Osterferien
Konkret werden die Piloten der zu Lufthansa gehörenden Fluggesellschaft von Mittwoch, 27. März, bis Samstag, 30. März, die Arbeit niederlegen. Wer mit Brussels Airlines in die Osterferien fliegen wollte, muss eine andere Lösung finden. Gewerkschaftsvertreter Van Camp zufolge hätten die betroffenen Passagiere immer noch die Möglichkeit, Vorkehrungen zu treffen und eine Entschädigung von Brussels Airlines zu fordern.
Brussels Airlines will seine Passagiere jetzt so schnell wie möglich informieren: "Unsere Teams werden alles tun, um sie so schnell wie möglich an ihr Ziel zu bringen. Wir entschuldigen uns aufrichtig bei allen, die von dem Streik betroffen sind", heißt es.
