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Inland
Wirtschaft

Brussels Airlines: Einigung auf Lohnerhöhung für das Kabinenpersonal

Bei der belgischen Fluggesellschaft Brussels Airlines haben sich Direktion und Gewerkschaften auf höhere Löhne und Gehälter für das Kabinenpersonal einigen können. Verhandlungen zur Senkung des hohen Arbeitsdrucks für das Personal der Lufthansa-Tochter laufen ebenfalls.

Andreas Kockartz
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Am späten Montagnachmittag einigten sich Gewerkschaften und Management bei Brussels Airlines auf ein Vorabkommen zu den Lohn- und Gehaltsbedingungen für die Stewardessen und die Stewards. Dies melden die Gewerkschaften in einer Presseerklärung. Das Papier muss den Gewerkschaftsmitgliedern an der Basis noch vorgelegt werden, doch die Verhandlungspartner sind zufrieden mit dem Ergebnis.

Laut Gewerkschaften entspricht das Abkommen den wichtigsten Erwartungen und Forderungen des Kabinenpersonals. Brussels Airlines bedankt sich in einer Pressemitteilung bei allen Gewerkschaften „für die konstruktive Haltung in den letzten Wochen.“ Die Fluggesellschaft ist der Ansicht, dass dieses Abkommen „eine langfristige Laufbahn bei Brussels Airlines noch interessanter macht als bisher.“

Corona

„Während der Coronakrise haben die Mitarbeiter Opfer bringen müssen, um das Unternehmen zu retten“, heißt es dazu bei Brussels Airlines. „Jetzt, wo das Unternehmen wieder gewinnbringend ist, wurde ein Abkommen ausgehandelt, dass die Kaufkraft des Kabinenpersonals anhebt, ohne die Kostenposition in Gefahr zu bringen.“

Konkret soll es sich bei den Einkommenserhöhungen um durchschnittlich 4 % mehr Lohn für alle Personalmitglieder handeln, die im Jahr 2020 Gehaltseinbußen hinnehmen mussten. Funktionen mit höherer Verantwortung werden über eine Anhebung der Prämien belohnt und Unkostenvergütungen sollen ebenfalls nach oben korrigiert werden. 

Sozialkonflikte bei Brussels Airlines

Das Vorabkommen bedeutet ein Ende des Sozialkonflikts beim Kabinenpersonal, der bereits seit einigen Monaten läuft und der bereits zu Streiks geführt hat, z.B. vor rund 3 Wochen. Das vorliegende Papier betrifft bisher lediglich die Einkommen der Betroffenen. Das Thema Senkung des Arbeitsdrucks wird weiterverhandelt.

Noch nicht beigelegt ist der Sozialkonflikt bei Brussels Airlines mit den Piloten, die von 23. bis zum 27. März streiken wollen. Auch hier wird seit langem über Gehaltserhöhungen und hohen Arbeitsdruck geklagt. Ein Vorschlag zur Lösung der Lufthansa-Tochter wurde allerdings als zu gering verworfen. Jetzt hofft man bei der Fluggesellschaft, den angekündigten Pilotenstreik doch noch verhindern zu können.   

Jetzt noch eine Lösung für die Piloten

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