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Premier De Croo im Nahen Osten - Belgien beteiligt sich am Seekorridor für Gaza

Belgiens Premierminister Alexander De Croo (Open VLD) hielt sich am Wochenende in Nahen Osten auf. Er führte im Rahmen des belgischen EU-Vorsitzes mehrere Vermittlungsgespräche im Hinblick auf eine Lösung des aktuellen Nahost-Konflikts. 

Andreas Kockartz
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In diesem Sinne forderte De Croo gemeinsam mit der EU-Beauftragten für humanitäre Hilfe, Sigrid Kaak, Israel dazu auf, den Zugang für Hilfe für die Bevölkerung im Gazastreifen zu öffnen und er forderte die Konfliktparteien dazu auf, auf Hunger als Waffe zu verzichten.

Anschließend begab sich der Premierminister gemeinsam mit der EU-Kommissionsvorsitzenden Ursula Von der Leyen nach Ägypten zu Gesprächen für ein Migrationsabkommen zwischen dem Land und der Union. Dabei soll das Land rund 7,4 Mia. € an Mitteln erhalten, um Migranten aus Afrika daran zu hindern, nach Europa weiterzureisen.

Neue Vorgehensweise

Inzwischen beendet Belgien die Hilfsflüge für Gaza. 12 Tage lang waren auch belgische Transportmaschinen am Abwurf von Hilfsgütern für Gaza beteiligt. Rund 40 belgische Soldaten hatten sich an der Luftbrücke von Jordanien aus beteiligt.

Jetzt beteiligt sich Belgien an der Versorgen der Bevölkerung im Gazastreifen über den Seeweg, wie Premier De Croo am Wochenende in Katar ankündigte. Man sei gerade dabei zu prüfen, wie dies zu bewerkstelligen ist. Dieser Seekorridor soll von Zypern aus koordiniert werden, von wo aus am Wochenende ein erstes Schiff abgefahren ist.

In Brüssel demonstrierten am Sonntag mehr als 7.000 Personen für ein Ende der Gewalt in Gaza. 

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