Mit der Ausstellung „Passage“ über die Metamorphose des eigenen Hauses wird die Schließung des Jüdischen Museums, das bis Ende 2027 wegen Restaurierung geschlossen wird, eingeleitet. „Passage - Rituale und Textil“ ist laut den Museumsverantwortlichen eine „Reflektion über das Transformations-Konzept“.
"Passage", die letzte Ausstellung im Jüdischen Museum Brüssel vor der umfassenden Restaurierung
„Diese Ausstellung untersucht die Art und Weise, wie sich das spirituelle mit dem säkulären Leben vermischt, wie das Verhältnis zwischen Ritualen und dem Alltäglichen ist und in welcher Verbindung das Intime zum Kollektiven steht“, heißt es in einer Pressemitteilung des Jüdischen Museums von Brüssel zur Eröffnung von „Passages - Rituale und Textil.“
Der erste Teil der Ausstellung wirft einen Blick auf das Leben und Wirken des amerikanischen Künstlers Charlemagne Palestine aus New York. Der zweite Teil soll einen Dialog in Gang setzen, bei dem Textilien den Roten Faden bilden.
"Symbolisch für die Zukunft des Jüdischen Museums"
Im dritten Teil wird der Museumsraum zu einem sinnlichen Laboratorium: „Diese Ausstellung bildet nicht nur den Höhepunkt unseres Ausstellungsprogramms, dass bereits seit über 20 Jahren in diesem Gebäude läuft. Sie ist auch symbolisch für die Zukunft des Jüdischen Museums.“
Das Gebäude des Museums in der Minimenstraat in Brüssel (unweit des Justizpalastes, der Marollen und der Zavel) entspricht heute nicht mehr den Ansprüchen eines modernen Museums.
„Passage“ läuft noch bis Ende August und die Renovierungsarbeiten starten ab dem 2. September 2024. Sie sollen bis Dezember 2027 abgeschlossen sein, um das Museum Angang 2028 wieder eröffnen zu können.
