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Auch Belgiens Regierungschef Alexander De Croo erhält ein neues sicheres Smartphone

Sichere Smartphones für Minister, Diplomaten und hohe Beamte

Bundesjustizminister Paul Van Tigchelt (OpenVLD, flämische Liberale) hat angekündigt, dass Minister und Spitzenbeamte mit sicheren, nicht zu hackenden Smartphones ausgestattet werden sollen. Auch belgische Diplomaten werden diese speziellen Smartphones erhalten.

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Die Geräte sollen sicherstellen, dass sensible Informationen nicht von anderen Ländern - etwa wie China oder Russland - oder kriminellen Organisationen abgefangen werden können. Paul Van Tigchelt erklärte, dass das sichere Smartphone nur eine Anwendung hat, mit der man anrufen oder Nachrichten verschicken kann. Wenn jemand versucht, sich über Hacking Zugang zu verschaffen, wird das Gerät automatisch unbrauchbar gemacht. Das neue System wurde vollständig in Belgien entwickelt. Die Technologie, die die Smartphones sicher macht, wurde vollständig in Belgien von der neuen Agentur Belgian Secure Communications (BSC) entwickelt. Die Agentur gehört zum Bundesjustizministerium.

Im Jahr 2007 entwickelte das Verteidigungsministerium BINII (Belgian Intelligence Network Information Infrastructure), eine sichere Kommunikationsplattform, die für den Austausch sensibler und geheimer Informationen genutzt werden kann. Nach Ansicht des Bundesjustizministers ist diese Plattform inzwischen veraltet und nicht mehr an die neuen Technologien angepasst. Van Tigchelt verweist auf das Beispiel der Wirtschaftsmission 2019 in China, bei der 135 Hacking-Versuche pro Stunde auf den Mobiltelefonen der Delegationsmitglieder festgestellt wurden. Das neue System stellt keine Verbindung zu Internet-Zugangspunkten oder zu Servern her, die nicht im eigenen Haus verwaltet werden.

Zusätzlich zu den sicheren Laptops und Smartphones erhalten Minister, Diplomaten und Spitzenbeamte eine Liste mit geheimen und sicheren Orten, von denen aus geheime Videokonferenzen abgehalten werden können. Die Minister werden ihre Geräte nächste Woche erhalten.

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