Die Brüsseler Regionalregierung, die Staatssekretärin für Kulturerbe und Städtebau der Hauptstadt, Ans Persoons und die Städtebauschöffin der Stadt Brüssel Anaïs Maes (beide Vooruit.brussels), haben ein Verfahren für Denkmalschutz für die frühere Papierfabrik Anneessens-Funck am Groot Eiland in die Liste der als Kulturerbe gewerteten klassierten Gebäude aufgenommen.
Die ehemalige Papierfabrik „Papeteries Corneille De Ruysscher“ entstanden, ist heute eine Schule und zwar das Hauptstädtische Institut Anneessens-Funck. Das Unternehmen ließ ein erstes Gebäude als Werkhalle 1905 nach einem Entwurf des Architekten Ernest Acker bauen.
In den Jahren 1924 und 1927 wurde der Komplex zum Brüsseler Hauptsitz des Unternehmens erweitert und hier war der Architekt Eugène Dhuicque für die Zeichnung zuständig. 1949 kam ein weiterer Anbau an der Hausnummer Groot Eiland 35, doch dieser Teil wird nicht unter Denkmalschutz gestellt.
Als das Unternehmen zu Beginn der 1960er Jahre nach Frankreich umzog und den Brüsseler Sitz aufgab, standen die Gebäude zunächst leer. Doch 1968 erwarb die Stadt Brüssel das Anwesen und funktionierte es zum „Technischen Institut Anneessens-Funck“ um.
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Wichtiges visuelles Element in seinem Viertel
Die „Papeteries Corneille De Ruysscher“ sind jetzt in die Liste des Inventars des architektonischen Kulturerbes von Brüssel aufgenommen worden. Dem Eckgebäude mit seinem monumentalen Eingangsportal wird eine historische, ästhetische und städtebauliche Bedeutung zugemessen. Der Komplex bildet ein unübersehbares visuelles Element im Fontainas-Viertel unweit der Boulevards im Zentrum der Hauptstadt.
Nach einem Gutachten der Königlichen Kommission für Monumente und Landschaften werden jetzt die Fassaden, die Vitrinen in den Büros und die Zugangsachse des von Ernest Acker entworfenen Traktes sowie die Treppenhäuser und ihre Durchgänge, die Sanitäranlagen auf dem zweiten Stock, die Räume unter dem monumentalen Portal und die Sozialräume, die Toiletten und die Umkleideräume des Kellers und das vollständige Erdgeschoss des Traktes von Eugène Dhuicque unter Schutz gestellt.
