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FAAM: Virtueller Vorläufer des "Museum von Flandern" vorgestellt – Digitale Erlebnisplattform

In Dendermonde in der Provinz Ostflandern ist am Dienstag FAAM vorgestellt worden. Dahinter verbirgt sich ein digitales Projekt, das sich mittelfristig zu einem virtuellen „Museum von Flandern“ entwickeln soll. Landeschef Jan Jambon (N-VA) ließ es sich denn auch nicht nehmen, bei der Lancierung des Projekts im Internet in Dendermonde dabei zu sein. 

Andreas Kockartz
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Das virtuelle Museumsprojekt FAAM verschlang bisher knapp 3 Mio. € an Fördergeldern und bildet die Grundlage für ein digitales Museum zur Geschichte und zur Kultur Flanderns. Hier sind neben Spitzenwerken aus den großen Sammlungen und Museen Flanderns ebenso auch Stücke aus regionalen Einrichtungen zu entdecken.

FAAM besteht nicht nur aus einer Webseite, sondern auch aus einer App und einem Computerspiel. Alles ist über QR-Codes zu entdecken.

Für die Macher von FAAM ist dieses Projekt eine Ergänzung zu dem, was bereits in klassischer Form besteht. Das virtuelle Museum ist ab sofort und kostenfrei via faam.vlaanderen zugänglich. FAAM steht übrigens für „Flanderns All Around Museum“.

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

Element aus dem flämischen Regierungsabkommen

Doch warum wurde FAAM ausgerechnet in Dendermonde vorgestellt? Ganz einfach. In der VRT-Sendereihe zur Geschichte Flanderns, „Het Verhaal van Vlaanderen“, taucht der Mammut von Dendermonde auf, ein Wahrzeichen der ostflämischen Kreisstadt und dieser ziert das virtuelle Museum…

Die flämische Landesregierung wünscht sich ein solches Projekt nach dem Kanon von Flandern und der oben erwähnten VRT-Sendereihe, die übrigens sehr erfolgreich war und die hohe Einschaltquoten einspielte. Jährlich finanziert Flandern solche Projekte strukturell mit 1 Mio. €.

Ministerpräsident Jan Jambon ist auch Landesminister für Kultur: „Das ist ein Element aus unserem Regierungsabkommen, das wir umsetzen konnten. Wir bringen den Reichtum an Kulturerbe und die reiche Kultur Flanderns in einer App zusammen. Das ist ein recht einmaliges Projekt. Man macht einen Download und das flämische Kulturerbe liegt einem zu Füßen.“ 

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