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Die Grundwasserpegel in Flandern stehen so hoch, wie seit 20 Jahren nicht mehr nach einem Winter

Aus aktuellen Messungen der flämischen Umweltgesellschaft VMM ist ersichtlich, dass das Grundwasser im belgischen Bundesland Flandern am Ende eines Winters seit 20 Jahren nicht mehr so hoch stand, wie jetzt. An 96 % der Messpunkte stehen die Pegel hoch bis sehr hoch. Letztes Jahr war dies der Fall an lediglich 70 % der Messpunkte, so die VMM.

Andreas Kockartz
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Grund für diese an sich positive Entwicklung ist der extrem nasse Februar. Die hohen Pegelstände sind nicht nur an den Messpunkten für das Grundwasser zu sehen, sondern auch an den Messstellen der nicht-schiffbaren Wasserläufe. Hier stehen die Pegel überall auf normal, hoch bis sehr hoch.

Am 5. März 2024 zeigten 78 % der Messpunkte einen hohen Stand (40 % der Messpunkte) bzw. einen sehr hohen Stand (38 %). 18 % der Messpunkte wiesen hingegen einen normalen Pegel und 4 % sogar einen zu niedrigen Pegel auf (siehe VMM-Karte unten). Ähnlich nass war es in Flandern zuletzt im März der Jahre 2001 und 2002. 

Niederschlag im Februar

Das Königliche Wetteramt KMI notierte an der Referenzstation in Ukkel in Brüssel für Februar 126,5 Millimeter Niederschlag. Das ist fast das Doppelte des eigentlichen Durchschnittswertes für Belgien, der normalerweise im Februar bei 65,1 mm liegt.

Permannter VMM-Messapparat

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