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Inland
Justiz

24-Stundenstreik in den belgischen Gefängnissen in dieser Woche

Die Gewerkschaften der Mitarbeiter der Haftanstalten in Belgien werden ab dem 14. März für 24 Stunden ihre Arbeit niederlegen. Grund dafür ist die permanente Überbelegung der Gefängnisse und die Sicherheitsprobleme, die sich dadurch vor allem für das Wachpersonal ergeben. In Antwerpen begann ein solcher 24-Stundenstreik bereits am Montag, nachdem erneut ein gestresster Häftling einen Schließer verletzt hatte.

Andreas Kockartz
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Die Gewerkschaften in den Haftanstalten sind mit den Vorschlägen, die Bundesjustizminister Paul Van Tigchelt (Open VLD) zur Lösung der Probleme machte, nicht wirklich zufrieden.

Van Tigchelt und das Justizministerium schlagen vor, dass Häftlingen längere Hafturlaube und Freigänge gewährt werden sollen. Ein weiterer Vorschlag ist auch, dass Verurteilte wechselweise einen Monat in ihrer Zelle verbringen sollen und einen Monat mit elektronischer Fußfessel zur Überwachung zu Hause.

Ausgenommen davon sollen Terroristen und Sexualstraftäter sei, so der Justizminister.

Solche und ähnliche Vorschläge seien keine konkrete Lösungen, so die Gewerkschaften. Zudem würde dies zu mehr Verwaltungsarbeit für die Mitarbeiter der Haftanstalten sorgen. 

Inzwischen lassen einige Haftanstalten nach und nach wieder neue Häftlinge herein. In der vergangenen Woche beschlossen mehrere Haftanstalten vor allem in Flandern, aufgrund von Überbelegung keine neuen Gefangenen mehr aufzunehmen. 

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