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Statistik: Die Armutskluft in Flandern ist 2023 deutlich gesunken

Die Armutskluft ist letztes Jahr im belgischen Bundesland Flandern stark gesunken, wie aus Zahlen des Landesstatistikamtes ersichtlich ist. Das Einkommen von Personen, die unter der Armutsgrenze leben, ist inzwischen deutlich weniger weit von der entsprechenden Schwelle entfernt, als das noch im Jahr davor der Fall war.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Schon im Februar ist hierzulande deutlich geworden, dass sich die Armutsstatistik in eine positivere Richtung entwickelt. Im vergangenen Jahr lebten 12,3 % der Haushalte in Belgien mit einem Einkommen unterhalb der Armutsgrenze – so niedrig war dieser Wert seit rund 20 Jahren nicht mehr. In Flandern betrifft dies 7,8 %, ein Wert, der seit einigen Jahren mehr oder weniger gleich geblieben ist.

Der Schwellenwert für Armut wird jedes Jahr auf Basis der Einkommen aller Belgier im Vorjahr neu ermittelt. Für 2023 lag dieser Wert bei 1.450 € netto pro Monat für eine alleinstehende Person und bei 3.045 € netto für einen Haushalt mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern.

Deutlicher Rückgang

Jetzt erweist sich erneut, dass auch die Einkommenskluft gesunken ist. Diese lag in Flandern letztes Jahr bei 12,2 %. Das bedeutet, dass das mittlere Durchschnittseinkommen der Menschen, die in Armut leben, rund 12 % niedriger als der effektive Schwellenwert ist.

Je höher der Prozentsatz, je niedriger ist das Einkommen der Betroffenen. 2022 lag dieser Wert in Flandern noch bei 18,2 %. Die Armutskluft liegt in Flandern für 2023 mit 12,2 % auch niedriger als in den anderen Regionen: Wallonie - 18 %, Brüsseler Hauptstadt-Region - 14 %. 

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