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Pauline van der Rest

Die Brüsseler Violinistin Pauline van der Rest ist bei den Kandidaten für den Königin Elisabeth-Wettbewerb

In der ersten Runde der Kandidaten für den diesjährigen Königin Elisabeth-Wettbewerb, der sich der Violine widmet, standen 290 Kandidatinnen und Kandidaten zur Auswahl. Die Jury aus den Musikerinnen und Musikern Augustin Dumay, Lorenzo Gatto, Philippe Graffin, Victor Kissine, Tatiana Samouil und Vineta Sareika wählten aus den Videoeinsendungen 70 Kandidaten aus, von denen einer vorzeitig absagen mussten. Unter den 69 weiteren Ausgewählten ist die 19 Jahre alte Brüsseler Geigerin Pauline van der Rest (Foto).

Andreas Kockartz
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Pauline van der Rest kam vor 19 Jahren in Brüssel zur Welt und spielt Violine seit sie 6 Jahre alt ist. Schon damals war Igor Tkatchouk ihr Lehrmeister, der sie beim IMEP (Institut Royal Supérieur de Musique et de Pédagogie) in Namür unterrichtete.

Seit 2020 studiert sie an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Boris Garlitsky. Van der Rest erzielte bereits auf internationaler Ebene Preise bei Wettbewerben, wobei sie auch einige davon gewann. Und sie konzertierte bereits in zahlreichen großen Sälen in Europa.

Die Kandidaten beim diesjährigen KEW kommen aus 24 verschiedenen Ländern. Pauline van der Rest ist die einzige Belgierin. 4 Kandidaten kommen aus Russland und 2 aus der Ukraine. Aus Deutschland sind Alexandra Weissbecker und Mira Marie Foron dabei, aus der Schweiz Amia Janiki und aus Österreich Lorenz Karls und Julian Walder. 

Der Wettbewerb

Die erste Runde findet in der Woche vom 6. Mai im Brüsseler Kulturzentrum Flagey statt und die Finalwoche läuft vom 27. Mai bis zum 1. Juni im Bozar. Für die VRT kann man den Konzerten im Klassikradio Klara folgen und im Fernsehen im zweiten Programm VRT Canvas.

Die britische Komponistin Charlotte Bray komponierte das Pflichtwerk für das Halbfinale. „The sun and her flowers“ für Violine und Piano wird von den 24 Halbfinalisten in der Zeit vom 13. bis 18. Mai gespielt.

Danach bleiben 12 Finalisten übrig, die ein bisher unveröffentlichtes Werk des französischen Organisten und Komponisten Thierry Escaich aufführen müssen. Dieses müssen sie dann in der Musikkapelle Königin Elisabeth ohne Hilfe von außen innerhalb von einer Woche einstudieren. 

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